AKG-Werk in Wien schließt bis Juni 2017

Harman schließt das Wiener Werk des Mikrofon- und Kopfhörstellers AKG. Dies teilte das Unternehmen seinen Mitarbeitern im Rahmen einer Betriebsversammlung vergangene Woche mit. Seit 1947 hatte AKG seinen Sitz in der österreichischen Hauptstadt, 131 Mitarbeiter sollen bis Ende Juni 2017 schrittweise an andere Standorte verlegt oder entlassen werden. Hierzu wir derzeit an einem Sozialplan gearbeitet und mit den betroffenen Angestellten gesprochen, erklärte Christoph Mielke, der die Firma Harman in der Kommunikation unterstützt, gegenüber das musikinstrument.

 

Harman habe die strategische Entscheidung getroffen, die Konsolidierung seiner Produktions- und Entwicklungsstandorte in Kompetenzzentren fortzusetzen. Das Unternehmen sei einem intensiven Wettbewerb und veränderten Kundenbedürfnissen in der Unterhaltungselektronikbranche und der Automobilindustrie ausgesetzt. Die Fähigkeit, sich an die veränderten Marktbedingungen anzupassen, sichere auch weiterhin den Erfolg des Unternehmens.

 

Die Kompetenzzentren für die Bereiche Professional Solutions und Lifestyle Audio befinden sich außerhalb von Wien. Man bedauere, dass sämtliche Aufgabenbereiche an Standorte außerhalb Österreichs verlegt werden und sei sich über die Auswirkungen für die Mitarbeiter und für den Standort Wien im Klaren. Die Firma Harman habe verschiedene Optionen eingehend geprüft, dennoch seien die Maßnahmen notwendig, um das Unternehmen auf Wachstumskurs zu halten.

 

Mit der Verlegung von Stellen an verschiedene Kompetenzzentren sollen dabei auch neue Synergieeffekte entstehen. Auf die Produkte von AKG und deren Lieferbarkeit soll die Schließung des österreichischen Firmensitzes laut Mielke keine Auswirkungen haben.

www.harman.com
www.akg.com/de