Bartels neuer Vorstandsvorsitzender des APM

Der Geschäftsführer Corporate Services und Sprecher der Unternehmensleitung von Sennheiser, Volker Bartels, wurde am 13. Juni zum Vorstandsvorsitzenden des Aktionskreis gegen Produkt- und Markenpiraterie e. V. gewählt.

Auf der Mitgliederversammlung des Aktionskreis gegen Produkt- und Markenpiraterie e. V. (APM) am 13. Juni wurde Volker Bartels, Mitglied der Unternehmensleitung der Sennheiser electronic GmbH & Co. KG, zum neuen Vorstandsvorsitzenden des APM gewählt. Sennheiser, der Audiospezialist aus der Wedemark bei Hannover, beschäftigt rund 2.200 Mitarbeiter. Bartels übernimmt das Amt von Dr. Rüdiger Stihl, Mitglied des Beirats der Stihl Holding AG & Co. KG in Waiblingen, der sich zur Vollendung seines 70. Lebensjahrs aus der aktiven Verbandsarbeit zurückzieht. Stihl wurde vom APM zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Bartels dankte seinem Vorgänger für sein erfolgreiches ehrenamtliches Engagement. Dr. Stihl sei es gelungen, während seiner fünfjährigen Amtszeit die Aufmerksamkeit von Politik und Öffentlichkeit auf das Problem der Produkt- und Markenpiraterie zu lenken. Er habe sich nachhaltig für ein verlässliches Umfeld eingesetzt, das den Schutz geistigen Eigentums garantiert und die am Wirtschaftsleben Beteiligten vor Verletzungen ihrer Rechte bewahrt. Vor allem die Öffentlichkeitsarbeit habe ihm besonders am Herzen gelegen. So führt der APM unter anderem eine Wanderausstellung durch, die Verbrauchern die Bedeutung geistigen Eigentums für die Gesellschaft verdeutlicht und Hintergründe und Gefahren von Produkt- und Markenpiraterie aufzeigt.

Bartels vertritt, ebenso wie sein Vorgänger, den global agierenden deutschen Mittelstand, der sich durch seine hohe Innovationskraft auszeichnet. Für die Unternehmen gilt es, diese Innovationskraft gegen die unerlaubte Nachahmung der eigenen Produkte und Marken zu schützen. An seiner neuen Funktion reize ihn besonders die breite Aufstellung des APM. Der APM werde einerseits als wichtigstes Sprachrohr der Industrie im Kampf gegen die Produkt- und Markenpiraterie wahrgenommen und diene andererseits als Netzwerk für die Mitgliedsunternehmen, das diese in ihrem Kampf gegen Plagiate unterstützt. „Es gibt kaum einen Industriezweig, der nicht von Produkt- und Markenpiraterie betroffen ist. Der APM stellt daher eine wichtige Plattform für Unternehmen unterschiedlichster Branchen dar, um gemeinsam gezielt gegen die Verletzung der Rechte des geistigen Eigentums vorgehen zu können“, betonte Bartels. „Insbesondere ist aber auch die Politik gefordert, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sich die Unternehmen effektiv gegen die Verletzung ihrer gewerblichen Schutzrechte wehren können. Hierfür werde ich mich im Namen des APM nachhaltig einsetzen.“


Quelle/Bild: APM