Betriebsjubiläum bei Steingraeber

Vor genau 50 Jahren hatte Konrad Hupfer seine Ausbildung bei Steingraeber & Söhne begonnen.

Konrad Hupfer feiert Betriebsjubiläum. Vor genau 50 Jahren hatte er seine Ausbildung bei Steingraeber & Söhne begonnen und arbeitet noch heute bei dem Familienbetrieb. Heute sei er der „Doyen“ unter den Steingraeber-Mitarbeitern, so das Unternehmen, durch seine Schule gingen Klavierbauer aus drei Kontinenten bei Volontariaten und Praktika im Mechanikbau für Pianos.



Im Lehrvertrag stand zunächst Möbeltischler (Klavierbau). Dabei hatte er anfangs gar nicht vor, sich mit dem komplizierten Klavierspielwerk aus 6.500 Teilen zu beschäftigen, er dachte wohl eher an Holz und Möbelbau. Doch schon bald erwies sich der junge Mann als außergewöhnlich genauer und präziser Mitarbeiter, der sich auf ein kompliziertes Hebelsystem zu konzentrieren vermag. Nach glänzend bestandener Prüfung wurde er 1965 in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen. Seine Vielseitigkeit ist sein Markenzeichen. Und so wuchs er nicht nur in die Bereiche des Möbelbaus hinein, sondern auch des Messebaus und schließlich dem Mechanikbau, den er seit den 1970er Jahren verantwortlich leitet.


Hupfers Nachfolgerin, Kerstin Engelbrecht, bringt diese Eigenschaft genauso mit wie ihr Vorgänger – sie ist Klavierbauerin mit rund 20 Jahren Berufserfahrung, sie hat Leitungsfunktion in den vergangenen Jahren bereits Zug um Zug von Konrad Hupfer übernommen, seitdem er über die Altersteilzeitregelung kürzer trat und ist auch Vorsitzende des Steingraeber Betriebsrats. Im Herbst geht er dann endgültig in den Ruhestand.

 

Quelle/Foto: Steingraeber & Söhne