C. Bechstein meldet Konzernumsatz von 43 Millionen Euro

Der C. Bechstein Konzern hat seine Unternehmenszahlen für 2018 bekanntgegeben. Der Konzernumsatz erreichte einen Wert von 43 Millionen Euro.

Den Absatz von Flügeln und Klavieren steigerte C. Bechstein um ca. 15 Prozent auf rund 4.300 Instrumente, die in 140 Länder verkauft wurden.

Im Zuge einer weitreichenden Umstrukturierung innerhalb des C. Bechstein Konzerns wurde der Produktionsbetrieb in Seifhennersdorf in die eigenständige C. Bechstein Pianofortemanufaktur GmbH ausgegliedert. Die C. Bechstein Pianoforte AG soll sich zukünftig nunmehr auf die Kernaufgaben wie Konzernführung, Marketing, Vertrieb, Verwaltung, Kulturmanagement sowie das Halten von Unternehmensanteilen konzentrieren.

Zur Zukunftssicherung baute der C. Bechstein Konzern das weltweite Vertriebsnetz in den letzten Monaten verstärkt aus: In Japan übernahm C. Bechstein den langjährigen Partner Euro Piano mit einem C. Bechstein Centrum in Tokio und einem Vertriebsnetz von mehr als 15 unabhängigen Klavierhändlern. In China wurde die C. Bechstein Trading Shanghai Co. Ltd. mit dem C. Bechstein Centrum Peking und einem Netz von rund 40 unabhängigen Händlern in den Konzern integriert.

Die Zahl der deutschen C. Bechstein Centren ist Anfang 2019 mit der Übernahme des Klavierhauses Gelück in Kempten (Allgäu) auf Neun gestiegen. Mit der Weiterführung des traditionsreichen Klaviersalons Merta wurde in Linz das erste C. Bechstein Centrum Österreichs eröffnet. Im Mai 2019 eröffnet zudem das C. Bechstein Centrum Prag.

Das laut Unternehmen äußerst erfolgreiche Konzept des selektiven Vertriebsnetzwerks wird fortgesetzt. Weitere Gesellschaften sollen hinzukommen. Ziel sei eine stetig steigende Präsenz mit modernen und gut ausgestatteten Geschäften in relevanten Märkten.