Casio unterstützt Studie zu Konnektivitäten im Gehirn durch Klaviertraining

Unterstützt durch Instrumente von Casio haben Forscher der TU München zwei Jahre lang erforscht, ob sich durch Klaviertraining neue Konnektivitäten im Gehirn entwickeln und sich die Sensomotorik der Finger funktionell verbessert. Studienteilnehmer waren Kinder und Erwachsene mit motorischer Behinderung sowie sechs Kindern ohne Einschränkung. Bei der Klavierstudie kamen sensomotorische Klaviersysteme zum Einsatz. Das Trainingssystem basierte zunächst auf dem Leuchttastenpiano Privia PX-500L von Casio. Auf den neueren Digitalpianos (Modelle Privia PX-360), die Casio für die Studie stiftete, wurde eine LED-Leiste über der Tastatur angebracht. Für den Klavierunterricht trugen Klavierlehrer und Schüler Handschuhe, die miteinander kommunizieren. Im Schülerhandschuh waren Vibrationsmotoren und LEDs integriert, die helfen, die gelähmten Finger der spastischen Hand visuell voneinander zu unterscheiden und über sensorischen Input zu spüren. Schlägt der Lehrer mit dem Finger eine Taste an, vibriert und leuchtet der korrespondierende Finger des Schülers.
Die Ergebnisse der Studie werden am Freitag, den 29. Juli 2016, in München präsentiert. Hierzu findet auch ein Abschlusskonzert statt. Die Klavierlehrerinnen und Klavierlehrer studierten hierfür mit den Kindern und Erwachsenen den 1. Satz des Orchesterparts von Wolfgang Amadeus Mozarts D-Moll Konzert für Klavier und Orchester ein. Beim Konzert kommt das Celviano Grand Hybrid Digitalpiano von Casio zum Einsatz.

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