CITES - SOMM in Gesprächen mit Bundesministerium

Zum Thema CITES steht die SOMM – Society Of Music Mechants e. V. derzeit in Gesprächen mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) sowie dem Bundesamt für Naturschutz (BfN). Der Verband sieht das Kulturgut Musikinstrumente aufgrund aktueller Gesetzesänderungen und neuer Verordnungen in Gefahr. Man wolle den Behörden die schwierige Situation der Branche verdeutlichen.

In den Gesprächen werde es darum gehen, Zeit zu gewinnen, um alle Möglichkeiten auszuloten, die Zusatzverordnung zu Gunsten der MI-Branche zu verändern beziehungsweise mitzugestalten. Der Verband sei dazu bereit, gemeinsam mit BMUB und BfN ein einheitliches, bundesweit geltendes Meldeverfahren zu konzeptionieren und installieren, das einen fairen Wettbewerb unter allen Marktteilnehmern – auch innerhalb der EU – zulässt.

Besonders heikel sind die angekündigten Änderungen und die damit in Verbindung stehenden Maßnahmen (z.B. einheitliche Buchführung) in Bezug auf den Import in die EU, den Handel auf dem Binnenmarkt und den Export. Die Branche (Hersteller, Importeure und Händler) fühle sich laut SOMM nicht im Stande, jegliche geforderten Anforderungen durchzuführen. Dazu zähle die Erfassung von schätzungsweise 15.000 Produktgruppen bzw. einer Listung und Buchführung von schätzungsweise einer Millionen Produkten innerhalb der Branche. Das sei generell und besonders in der Vorweihnachtszeit nicht leistbar. Der Verband geht auch davon aus, dass die Behörden, mit der daraus resultierenden Flut von Anträgen, überfordert sein werden.

www.somm.eu
www.bfn.de