CITES-Update: Was Sie zur Umsetzung wissen müssen

Ab dem 2. Januar treten die auf der im Oktober in Johannesburg durchgeführten Artenschutzkonferenz beschlossenen Änderungen des Artenschutzabkommens CITES in Kraft. Betroffen sind sämtliche Palisander-Arten Dalbergia spp (spp bedeutet "subspecies" oder auch Unterarten) sowie drei Bubinga-Arten, Guibourtia tessmannii, Guibourtia pellegriniana, Guibourtia demeusei und Kosso Pterocarpus erinaceus. Für den Handel, Hersteller und Vertriebe gilt ab dem Stichtag, über den Bestand von Instrumenten, die einen Anteil von geschützten Hölzern aufweisen, sowohl Buch zu führen als auch eine „qualifizierte Rechnung“ bei jedem Verkauf, zu erstellen.

Um die wichtigsten Fragen rund um CITES und damit verbundenen Verordnungen zu klären haben die Branchenverbände BDMH, GDM und SOMM einen Leitfaden herausgegeben. Er liegt auf der Internetseite von das musikinstrument zum Download bereit.

Weiter haben die Verbände einen Musterschreiben für die freiwillige und von den Verbänden empfohlene Anmeldung der so genannten Vorerwerbsware bereitgestellt (zum Download). Ein Muster für die Liste der Waren findet sich ebenfalls im Leitfaden. Das Schreiben geht an die regional zuständigen Behörden. Eine Liste finden Sie hier.

www.somm.eu
www.gdm-online.com
www.musikinstrumente.org