D'Addario baut eigenes Vertriebsnetz in Europa auf

Der amerikanische Hersteller D’Addario hat die Gründung von D’Addario Europe Ltd. bekannt gegeben. Ab 2018 startet der Betrieb mit eigenen Vertriebsstrukturen.

Diese neue Initiative soll es D‘Addario ermöglichen, eine größere Beständigkeit und bessere Kontrolle für das gesamte Markenportfolio in den Zielmärkten zu erreichen, sowie einen engeren Kontakt zu Kunden auf allen Ebenen aufzubauen. Diese Strategien seien entscheidend für das langfristige Ziel des Unternehmens, den Marktanteil aller D‘Addario-Marken international auszubauen. Durch regionale Vertriebs- und Marketingniederlassungen in Deutschland und Frankreich ist es D’Addario‘s Ziel, koordinierte Vertriebs- und Marketinginitiativen in Deutschland, Frankreich, Belgien, Luxemburg, den Niederlanden und Österreich umzusetzen und exzellenten Kundenservice zu bieten. Die Unternehmenszentrale und der Logistikbereich werden im britischen Newcastle angesiedelt sein.

Die neue Vertriebsstrategie ist laut Unternehmen aus dem Erfordernis hervorgegangen, die Vertriebs- und Marketingbemühungen in jedem dieser Märkte unter der Kontrolle von D’Addario zu konsolidieren. Die Vorbereitungen für einen reibungslosen Übergang in 2018 haben bereits begonnen. D‘Addario werde nach Firmenaussage seinen aktuellen Vertriebspartnern in diesen Ländern stets dankbar sein.

Das neue Unternehmen wird von Simon Turnbull geleitet werden, aktuell Managing Director von D’Addario UK, zusammen mit seinem Managementteam, das aus Martin Reichhart (European Sales Manager), Matthew Hickman (European Marketing Manager) und Steve Paul (European Finance Manager) besteht.

„Wir sind begeistert von der Gründung von D‘Addario Europe und freuen uns darauf, unsere Marken in diesen äußerst wichtigen Märkten voran zu bringen“, sagt John D‘Addario III., President von D‘Addario & Company, Inc. „Unsere Familie begann in Europa mit der Herstellung von Saiten. Daher ist es von persönlicher Bedeutung für uns, nach Europa zurückzukehren mit der Aussicht, direktere Beziehungen zu dieser historisch gewachsenen und lebhaften Musikszene aufzubauen.“