DMV-Präsident Prof. Dr. Rolf Budde verstorben

Vergangenen Freitag, den 13. April, gab der Deutsche Musikverleger-Verband (DMV) den Tod seines Präsidenten Prof. Dr. Rolf Budde bekannt. Er wurde 61 Jahre.

Rolf Budde verstarb nach schwerer Krankheit im Alter von 61 Jahren in der Nacht auf den 13. April 2018 in seiner Heimatstadt Berlin. In der Mitteilung drückt der Verband Buddes Frau Madeleine, seinen vier Kindern und zwei Enkeln sowie der gesamten Familie und dem Team von Buddemusic sein tiefes Mitgefühl aus. Weiter schreibt der DMV: "Mit Prof. Dr. Rolf Budde verliert der DMV und die gesamte Musikbranche einen kompetenten Streiter für die Rechte der Urheber und der Musikverlage. Seine warmherzige Art, sein Talent, alle Mitglieder gleichermaßen zu begeistern und zu motivieren, werden schmerzhaft fehlen. Er war ein Mensch mit einem großen Herzen, einem Gespür für Talente und ein empathischer Präsident."

Auch der Branchenverband SOMM drückt in Person von Joachim Stock, Vorstandsvorsitzender der SOMM, sein Beileid aus: "Ein hochgeschätzter Weggefährte hat die Bühne viel zu früh verlassen, das macht mich persönlich sehr traurig. Im Namen der SOMM spreche ich seinen Angehörigen, denen unser tiefes Mitgefühl gilt, unser Beileid aus.“

Rolf Budde war seit 2014 Präsident des DMV. Bereits seit 1985 war er ehrenamtlich im DMV tätig. Darüber hinaus vertrat er die Verlegerkurie im Aufsichtsrat der GEMA. Seit 1983 war Rolf Budde Geschäftsführender Gesellschafter der Musikverlagsgruppe Rolf Budde Musikverlage. 2003 Jahre übernahm er alle Gesellschafteranteile und führte das Unternehmen bis zum Schluss gemeinsam mit seinem ältesten Sohn Benjamin. Hierfür wurden beide noch im November 2017 zu den „Berliner Familienunternehmern des Jahres“ gekürt. Darüber hinaus gab er u.a. als Honorarprofessor am Institut für Kultur-und Medienmanagement an der FU Berlin sein umfangreiches Wissen weiter und engagierte sich ehrenamtlich insbesondere für die Förderung der Kunst.