Gibson-Insolvenz: Änderungen im Restrukturierungsplan

Nach der Kritik verschiedener Gläubiger wurde der Restrukturierungsplan angepasst. Neue Stimmzettel wurden verschickt und der Abstimmungszeitraum verlängert.

Mit den Änderungen sollen nun auch die Gläubiger GSO Capital Partners LP und Koninklijke Philips N.V. (Philips) zur Zustimmung bereit sein. Mehr zur Kritik am alten Plan lesen Sie unter www.das-musikinstrument.de/gibson-reorganisationsplan-unter-beschuss/.

Wird der nun überarbeitete Plan angenommen und tritt in Kraft wird Henry Juszkiewicz offiziell von seiner Position als CEO zurücktreten. Brian Fox von dem Beratungsunternehmen Alavrez and Marsal arbeitet seit August 2017 mit Gibson zusammen. Als Chief Restructuring Officer wird er das Tagesgeschäft von Gibson überwachen bis ein neuer CEO gefunden ist. Juszkiewicz wird eine Auszeit nehmen bevor er seine Beratertätigkeit aufnimmt. Jaime Baird vom Gibson-Gläubiger PJT Partners erwartet den Abschluss des Insolvenzverfahrens in weniger als einem Monat.

Zu seinem Wechsel in eine Beratertätigkeit sagte Juszkiewicz: "Ich fühle mich geehrt, dass ich eine dynamische Firma in einer Industrie, die mir so sehr am Herzen liegt leiten durfte. Ich freue mich auf eine große Zukunft für Gibson und seine loyalen Mitarbeiter, Kunden und Partner.

Ein Interview mit Henry Juszkiewicz zu den Hintergründen der Insolvenz lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von das musikinstrument: www.ppvmedien.de/Das-Musikinstrument-09-2018-Printausgabe-oder-PDF-Download.