Gibson wirft Tronical PR-Stunt vor

Letzte Woche gab die Tronical GmbH eine Pressemitteilung zu einer 50-Millionen-Dollar-Klage gegen Gibson heraus. Nun hat Gibson sich geäußert und sieht die Klage als ein Ablenkungsmanöver.

Gibson bezeichnet das Vorgehen von Tronical als PR-Stunt, mit dem das Hamburger Unternehmen und dessen Geschäftsführer Chris Adams davon ablenken wollen, dass Tronical bereits vergangenes Jahr im Dezember von Gibson in Tennessee verklagt wurde. Gibson wirft dem Auto-Tuning-Lizenzgeber Betrug, Vertragsbruch sowie unfaire und trügerische Geschäftspraktiken vor.

Gibson habe in den vergangenen Jahr Mittel in Höhe von 13,5 Millionen Dollar für die exklusive Entwicklungsarbeit bereitgestellt. Tronical und Adams seien ungewillt oder nicht dazu in der Lage Rechenschaft über die bereitgestellten Gelder abzulegen. Weiter habe Tronical vereinbarte Produktlieferungen nicht geleistet und auch kein Geld zurückgezahlt. Gibson wirft Tronical weiter vor zu versuchen nicht in den USA bezüglich der Klage Gibsons vorstellig werden zu wollen. Die Schadenersatzforderungen von Tronical sind laut Gibson weder durch Gerichtsakten in Deutschland noch in den USA begründet.