Tonmeistertagung 2018: Besucherzahlen leicht gestiegen

Passend zum Jubiläum konnte sich die durch den VDT ausgerichtete 30. Tonmeistertagung über einen leichten Besucherzuwachs sowie ein facettenreiches Programm freuen.

Bei insgesamt deutlich mehr als 5500 Besuchern an vier Tagen, ließ sich laut Veranstalter mit diesmal 1300 verkauften Tagestickets ein deutlicher Trend hin zu einer vermehrt selektiven und modularen Teilnahme an den Tagungsangeboten ablesen. Für großes Interesse sorgten erwartungsgemäß die Themenfelder rund um die 3D-Audio-Reproduktion sowie die unterschiedlichsten immersiven Aufnahmekonzepte. Der kleine, akustisch und audioseitig sehr fein ausgestattete 3D-Audio-Raum R1 und der für knapp 400 Besucher für 3D-Beschallung optimierte Adenauersaal R5 waren entsprechend hoch frequentiert, ebenso wie der mit 120 Kopfhörern für Binaural-Audiobeispiele bestückte R4.

Ebenfalls wieder gut besucht war der diesjährige Live-Mixing-Workshop unter dem Motto „Gehört wie gesehen“, ausgerichtet von Neumann&Müller Veranstaltungstechnik, Sennheiser, Yamaha und d&b Audiotechnik. Er widmete sich der Frage nach ortungsrichtiger Beschallung auf praktische Art.

Auch der bereits am Vormittag des 14. November gehaltene IRT-Thementag, welcher sich in diesem Jahr den aktuellen wie zukünftigen Formen des Audiokonsums und dessen Personalisierungsmöglichkeiten widmete, verzeichnete reges Interesse.

Ausstellung
Das Besucherplus sorgte laut VDT vor allem bei den wieder zahlreich vertretenen Ausstellern für eine rückblickend durchweg positive Bilanz der Veranstaltung. So erfreute sich auch die durch Produktpräsentationen gefüllte zweistündige Mittagspause des offiziellen Tagungsprogramms als willkommener und auflockernder Publikumsmagnet. Daneben verblieb für jeden einzelnen ausreichend Zeit für intensive Gespräche und Hands-On-Demonstrationen neuester Hard- und Software.

Treffpunkt & fachlicher Austausch
Besonderer Beliebtheit erfreute sich die anlässlich des runden Geburtstags wieder frisch ins Leben gerufene VDT-Lounge, die sich bei vielen Besuchern im Laufe der Veranstaltung zum kommunikativen Dreh- und Angelpunkt etablierte. In entspannter Atmosphäre ging es hier nicht nur um Vergangenheit und Zukunft der Verbandsarbeit, sondern im besonderen Maße auch um den fachlichen Austausch unter den einzelnen Tagungsteilnehmern und VDT-Mitgliedern.