Deutsche Exporte weiter gestiegen

Laut Statistischem Bundesamt lagen die deutschen Ausfuhren im April 2011 um 13,4 Prozent und die Einfuhren um 20,1 Prozent höher als im April 2010.

Im April 2011 hat Deutschland Waren im Wert von 84,3 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 73,4 Milliarden Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren damit die deutschen Ausfuhren im April 2011 um 13,4 Prozent und die Einfuhren um 20,1 Prozent höher als im April 2010. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Exporte gegenüber März 2011 um 5,5 Prozent und die Importe um 2,5 Prozent ab.

 

Die Außenhandelsbilanz schloss im April 2011 mit einem Überschuss von 10,9 Milliarden Euro ab. Im April 2010 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz 13,2 Milliarden Euro betragen. Der Außenhandelsbilanzüberschuss lag im April 2011 kalender- und saisonbereinigt bei 12,0 Milliarden Euro.

 

In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im April 2011 Waren im Wert von 51,1 Milliarden Euro versandt und Waren im Wert von 46,8 Milliarden Euro von dort bezogen. Gegenüber April 2010 stiegen die Versendungen in die EU-Länder um 15,1 Prozent und die Eingänge aus diesen Ländern um 22,8 Prozent.

 

In die Länder der Eurozone wurden im April 2011 Waren im Wert von 34,5 Milliarden Euro (+ 13,5 Prozent ) geliefert und Waren im Wert von 33,0 Milliarden Euro (+ 20,7 Prozent ) aus diesen Ländern bezogen.

 

In die EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, wurden im April 2011 Waren im Wert von 16,6 Milliarden Euro (+ 18,6 Prozent ) ausgeführt und Waren im Wert von 13,8 Milliarden Euro (+ 28,2 Prozent ) von dort eingeführt.

 

In die Länder außerhalb der Europäischen Union (Drittländer) wurden im April 2011 Waren im Wert von 33,3 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 26,6 Milliarden Euro aus diesen Ländern importiert. Gegenüber April 2010 nahmen die Exporte in die Drittländer um 11,0% und die Importe von dort um 15,6% zu.