Drei mal Deutscher Musikinstrumentenpreis

Den Deutschen Musikinstrumentenpreis 2009 haben gleich drei Instrumentenhersteller gewonnen: Nele Jülch, die Ernst Heinrich Roth KG und JA Musik.

Die Sieger des Deutschen Musikinstrumentenpreis 2009 stehen fest. Zu den diesjährigen Gewinnern in der Kategorie „4/4 Violine“ gehören die Geigenbaumeisterin Nele Jülch aus München für ihre Violine „Modell Stradivari“ und die Ernst Heinrich Roth KG aus Bubenreuth für das Modell „Passenda“. Der Preis in der Kategorie "F-Tuba" geht an das Unternehmen JA Musik aus Markneukirchen für die F-Tuba, Modell B&S JBL Classics 3100WG-L. Die Preisverleihung mit Dagmar Wöhrl findet am Donnerstag, 2. April 2009, um 18 Uhr im Café Classic in der Halle 1.2 des Frankfurter Messegeländes statt.

 

Laut den Wettbewerbsveranstaltern sind die zwei Violinen in Anlehnung an die Cremoneser Geigenbaukunst eines Stradivari gearbeitet und zeichnen sich durch die Verwendung von natürlich abgelagerten Hölzern aus. Bei der Lackzusammensetzung haben beide Geigenbauer auf altbewährte Rezepturen zurückgegriffen. Die prämierte F-Tuba wurde hingegen gemeinsam mit Professor Jens Björn-Larsen, European Chamber Orchestra und Tuba-Professor in Hannover, entwickelt. Bei der Weiterentwicklung des Instruments wurden die Proportionen neu definiert und das erste Vorsatzventil in ein neues Mundrohr integriert.

 

Der nächste Deutsche Musikinstrumentenpreis wird 2010 in den Kategorien "Fagott" und "b-Trompete (Zylinderventil)" verliehen. Beim Institut für Musikinstrumentenbau können sich Interessierte noch bis zum 22. April 2009 bewerben. Die vollständigen Unterlagen  hierzu erhält man unter der folgenden Adresse: Institut für Musikinstrumentenbau, Klingenthaler Straße 42, 08267 Zwota. Seit 1991 wird der Musikinstrumentenpreis alljährlich in zwei wechselnden Produktgruppen vergeben. Zu den Auswahlkriterien gehören unter anderem die Akustik, die Verarbeitung und Spielbarkeit sowie das Preis-Leistungsverhältnis des jeweils eingereichten Instruments.