DVMV konzentriert sich auf Basis

Der Dachverband Musikwirtschaft und Veranstaltungstechnik möchte seine Arbeit zur Förderung des aktiven Musizierens verstärkt auf die Kommunen ausrichten.

Der Dachverband Musikwirtschaft und Veranstaltungstechnik e.V. (DVMV) tagte am Vorabend des Branchentreffs von GDM und BDMH am 13. Mai in Frankfurt. Vertreten waren dabei die Vorstände der Mitgliedsverbände:
Bundesverband der deutschen Musikinstrumenten-Hersteller (BDMH), der Deutsche Musikverleger Verband (DMV), der Gesamtverband Deutscher Musikfachgeschäfte (GDM), der Bundesverband Klavier (BVK), der Bundesinnungsverband für das Musikinstrumenten-Handwerk (BIV) und der Bund Deutscher Klavierbauer (BDK).

 

Das Bewusstsein und vor allem die Bedeutung des Musizierens in der Früherziehung sowie der Regelschule förderte der Dachverband bislang durch die Verbreitung der so genannten „Bastian-Studie“ und durch entsprechende parlamentarische Abende in Berlin. Unter Führung des Vorsitzenden Gerhard A. Meinl, der gleichzeitig dem BDMH vorsitzt, beschloss der DVMV nun, sich der Basis zuzuwenden. Sind seien doch die Kommunen in Deutschland, die mehr Geld für die Musik ausgeben als Land und Bund - angefangen von der kommunalen Musikschule, als Sachaufwandsträger in den Regelschulen bis hin zu der Förderung des städtischen Orchesters, der Schulmusik, des Konzertsaales, etc. Hier wolle man vermitteln, dass vor allem die Händler, Innungsbetriebe und Hersteller vor Ort wichtige Kulturträger sind. Sie organisieren Konzerte, Events, Workshops, sind aber auch Partner als Lieferanten und Serviceleistende sowie Sponsoren.

 

 

Bild unten v.l.: Arthur Knopp (GDM), Ulrich Sauter, Bundesverband Klavier (BVK und BDK), Klaus Schöller (BDMH), Joachim Winter (BDMH), Gerhard Meinl (DVMV/BDMH), Thomas Hahn (BIV), Frank Steinbrecher (GDM), Andreas Horn (GDM), Thomas Tietze (DMV)