Einigung zwischen NAMM und FTC

Die NAMM hat sich mit der Federal Trade Commission darauf geeinigt, künftig kartellrechtlich eindeutig korrekter zu handeln.

Die National Association of Music Merchants (NAMM) hat diese Woche einen Streit mit der amerikanischen Bundeshandelskommission (Federal Trade Commission, kurz: FTC) beigelegt. Demnach soll die Organisation zwischen den Jahren 2005 und 2007 Veranstaltungen organisiert haben, bei denen NAMM-Mitglieder nicht nur miteinander kommuniziert, sondern auch ihre sensiblen Preisinformationen ausgetauscht haben. Dadurch sollten Preiserhöhungen für Musikinstrumente mittels so genannter Mindestbezugspreise (Minimum Advertised Pricing) koordiniert werden, so die FTC. Die NAMM hat sich nun dazu bereit erklärt, so etwas künftig zu unterbinden.



Die Vereinbarung mit der FTC erfordere von der NAMM jedoch weder grundlegende Änderungen bezüglich ihrer Hauptaktivitäten noch begründe sie irgendein Fehlverhalten, heißt es aus Carlsbad. Allerdings wird die NAMM entsprechend der Vereinbarung viele interne Richtlinien und Vorgänge beim Kontakt und der Zusammenarbeit mit Mitarbeitern und Mitgliedern verbessern. Anstatt kosten- und zeitintensiven Streitigkeiten in dieser Angelegenheit nachzugehen, setze die NAMM dem nun ein Ende, um sich wieder auf ihre Hauptaufgaben zu konzentrieren: die globale Musikproduktindustrie  zu stärken und das aktive Musizieren voranzubringen, so die offizielle Presseerklärung des US-Verbandes.