Ergebnis der GDM Klausurtagung

Der GDM sieht den stationären Musikfachhandel vor großen Herausforderungen.

Im Rahmen der traditionellen Klausurtagung des GDM-Präsidiums und seiner Fachverbände Anfang des Jahres werden die inhaltlichen Schwerpunkte der Verbandsarbeit für die kommenden Monate festgelegt. Leider machte die grassierende Grippe auch nicht vor dem Musikfachhandel Halt, sodass die Reihen in diesem Jahr deutlich gelichtet waren.


Stichworte wie „Showrooming“ oder „Buy Local“ beherrschten die Diskussionen in Grünberg. Lange wurde sich darüber ausgetauscht, ob der stationäre Fachhandel einen eigenen Online-Shop im Konkurrenzkampf mit den bekannten Anbietern einrichten muss oder mehr auf ein „virtuelles Schaufenster“ ohne Verkaufsmöglichkeit im Netz bieten soll. Auch neue Bewegungen wie der Zusammenschluss regionaler Händler im Netzwerk „Buy Local“ wurden vorgestellt und besprochen.

„Der Musikfachhandel muss spätestens jetzt die Weichen stellen, wenn er im Kampf um die Kunden im Wettbewerb mit Konkurrenten wie Amazon bestehen will. Dabei heisst es aber nicht, die Flinte ins Korn zu werfen, sondern die Qualität und den Service, wie ihn nur der Fachhandel leisten kann, herauszuarbeiten. Wir sind das Schaufenster der Industrie, auf eine gesunde Fachhandelsbasis vor Ort kann kein Hersteller verzichten“, so Arthur Knopp, Präsident des GDM.

Und so besprachen die Teilnehmer der Klausurtagung neben aktuellen Entwicklungen auch die Schwerpunkte des kommenden Branchentreff des Musikfachhandels, der am 2. Mai 2013 auf dem Messegelände in Frankfurt stattfindet.

 

Quelle/Bild: GDM