Finanzminister bei Steingraeber

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück besuchte am 31. Juli die Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne in Bayreuth.

Peer Steinbrück fühlte sich am 31. Juli 2009 wohl unter vielen Klavieren und nahm sich eineinhalb Stunden Zeit für einen Rundgang durch die Werkstätten der Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne.

 

Der Finanzminister war nur für diesen Besuch nach Bayreuth gekommen und habe es sichtlich genossen, einmal keine Klagen über die Finanzkrise zu hören, sondern stattdessen über Vollarbeit bei den Bayreuther Klavierbauern, keinen Entlassungen und zwei Neueinstellungen im Jahre 2009, heißt es. Die gezielten Fragen Steinbrücks zeugten laut Steingraeber von echtem Interesse und einer Vorbereitung auf den Termin. Besonders interessiert habe sich der Minister für die Innovationen in der sonst so streng klassischen Branche.

 

Besonders genau informierte sich Steinbrück über einen Flügel mit dem neuen Energieübertragungs-System ‚Phoenix’, Kohlefaserresonanzboden und silberner Platte, der im September 2009 in die USA geliefert werden soll.

 

Auf eine Frage von Udo Schmidt-Steingraeber konnte der Finanzminister jedoch nur ausweichend antworten: Wann würde "denn begonnen, über ‚Basel 3’ zu verhandeln, um die Erfahrungen der Finanzkrise in ein Nachfolgeabkommen einfließen zu lassen, welches im Gegensatz zu Basel 2 auch adäquate Regelungen für kleine Mittelständler beinhaltet.“ Steinbrück hatte darauf erwidert, dass dies sicher sechs bis acht Jahre dauern wird.