Funkfrequenzen versteigert

Knapp 4,4 Milliarden Euro hat Deutschland durch die Versteigerung der, als digitalen Dividende bezeichneten, Funkfrequenzen eingenommen.

Knapp 4,4 Milliarden Euro hat Bundesrepublik Deutschland durch die Versteigerung der, als digitalen Dividende bezeichneten, Funkfrequenzen eingenommen. Damit liegt der Erlös weit unter den Erwartungen und Prognosen der Bundesregierung.

 

Die Deutsche Telekom, Vodafone, O2 und E-Plus zahlen insgesamt eine Summe von 4,385 Milliarden Euro. Der Ertrag für den Bund liegt allerdings nicht einmal bei einem Zehntel der Summe, die vor zehn Jahren die UMTS-Auktion eingebracht hat, wie die ARD-Tagesschau berichtet.

 

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle erklärte: "Eine flächendeckende Breitbandversorgung ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass wir schnell zu Wirtschaftswachstum und steigendem Wohlstand zurückkehren."

 

Über die Folgen für die Betreiber von Drahtlosmikrofon- und In-Ear-Anlagen schwieg sich der Minister aus. Ein ausführlicher Bericht zu diesen Aspekten der Versteigerung erscheint in der kommenden Ausgabe der pma, die ab 15. Juni 2010 erhältlich ist.