Furch Guitars fördert den nachhaltigen Tropenholzanbau

Furch Guitars hat eine Zusammenarbeit mit der Arimae-Gemeinschaft in Panama aufgenommen, die sich mit dem Schutz und der Pflege dort beheimateter Holzsorten befasst.

Gegenstand der Zusammenarbeit ist die finanzielle Förderung dieses Gemeinwesens, was dessen Sorge um sechs Hektar Forstland anbelangt. Die jährlich nachwachsende Menge soll den Jahresbedarf des Unternehmens decken.

Furch Guitars produziert jährlich um die 8 000 Gitarren, deren Herstellung durchschnittlich 43 m³ Tropenholz in Anspruch nimmt. Gerade diese Holzsorten machen gegenwärtig bis zu zwei Drittel des gesamten Materialverbrauchs für den Bau akustischer Gitarren aus. Zur besseren Veranschaulichung: zur Herstellung einer einzigen akustischen Gitarre werden 0,00734 m³  an Material benötigt (einschl. Verschnitt); davon sind bis zu 0,00537 m³  exotisches Holz.

Das Unternehmen Furch Guitars, in Deutschland vertrieben durch die Pro Arte Fine Acoustics GmbH, hat sich deshalb entschlossen, eine Zusammenarbeit mit der in Panama ansässigen Gesellschaft Planting Empowerment und der Community "Arimae" aufzunehmen, in der sich lokale Familien zusammengefunden haben, welche sich um den Schutz der dortigen Regenwälder und den Anbau von Tropenhölzern mit dem Schwerpunkt auf einer nachhaltigen Entwicklung kümmern. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird Furch Guitars einen finanziellen Beitrag dazu leisten, dass die Gemeinschaft für vier Hektar sorgen kann, auf denen Bäume der Spezies Cocobolo (Dalbergia retusa) angepflanzt werden, sowie für zwei Hektar Mahagoni (Swietenia macrophylla); die durchschnittliche Gesamtnachwachsrate beträgt bis zu 39 m³.

"Holz ist die am besten erneuerbare Ressource auf Erden. Dennoch bzw. gerade deshalb wollen wir dem Holz mit Respekt begegnen und den Bestand für künftige Generationen wahren. Wir haben uns deshalb entschlossen, Natur und Gesellschaft vermittels dieser neuen Zusammenarbeit schrittweise für die von uns entnommenen Rohstoffmengen zu entschädigen. Neben dem Cocobolo-Baum und dem Amerikanischen Mahagoni haben wir für die Zukunft bereits weitere Hölzer ins Auge gefasst", sagt Petr Furch, Direktor von Furch Guitars.

Die nunmehr begonnene Zusammenarbeit fügt sich in das breitere Konzept ein, mit dem Furch Guitars an die Umwelt herantritt. Die von Furch für den Gitarrenbau verwendeten Hölzer stammen von auf Herz und Nieren geprüften Lieferanten. Eine Reihe von Modellen besteht außerdem aus Materialien, die eine vollwertige Alternative zu exotischen Holzsorten darstellen.  Ein Beispiel ist die Schwarznuss, die in einer Reihe von Fällen an die Stelle des für Böden und Zargen verwendeten indischen Palisander tritt. Die Gesellschaft möchte diese Aktivitäten auch künftig fortsetzen und Schritt für Schritt weitere ökologische Vorgehensweisen und Technologien hinzufügen. So hat sie z.B. bereits vor einigen Jahren den Full-Pore High-Gloss Finish entwickelt und in der Produktion eingeführt: eine umweltfreundliche Hochglanz-Oberflächenbearbeitung, die ohne chemische Lösungsmittel auskommt und deshalb nicht die Luft verunreinigt, wie dies bei klassischen Lacken auf Lösungsmittelbasis für gewöhnlich der Fall ist.