Gerhard A. Meinl erneut DVMV-Vorsitzender

Gerhard A. Meinl wurde vom DVMV erneut zum Vorsitzenden gewählt.

Der Dachverband der Musikwirtschaft (DVMV) hat erneut Gerhard A. Meinl zu seinem Vorsitzenden gewählt. Der Geschäftsführer des Metallblasinstrumentenherstellers B&S GmbH und Vorsitzende des Bundesverband der deutschen Musikinstrumentenhersteller (BDMH) ist einer der Mitbegründer des DVMV. Meinl kündigte sogleich an, im März den nächsten so genannten parlamentarischen Abend durchzuführen. Dieser soll gemeinsam mit Abgeordneten und den ausländischen Botschaftern in Berlin stattfinden. Beiden Gruppen will man die hohe Qualität deutscher Musikinstrumente darlegen, die Exportstärke verdeutlichen und, wo Importbeschränkungen ein Ungleichgewicht im internationalen Handel darstellen, auf diese explizit hinweisen. Ein Bundeskabinettsmitglied hat bereits sein Kommen zugesagt: Gerhard A. Meinl kommt aus dem Wahlkreis von Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner.

 

Meinl war in der Gründungsphase des DVMV vor allem initiativ zusammen mit Werner Sonderwald vom Importeursverband VVMD, der in der SOMM aufging, und Nikolaus Schimmel vom Bundesverband Klavier (BVK). Sofort waren die Mitglieder des Deutschen Musikverleger Verbands (DMV) und des Gesamtverbands Deutscher Musikhändler (GDM) sowie zunächst auch noch der Verband der Veranstaltungstechniker mit von der Partie, um ihre Interessen zu bündeln, in Deutschland mehr Menschen an das aktive Musizieren heranzuführen und Brancheninteressen gegenüber der Politik und allen sonstigen Marktteilnehmern zu vertreten.

Unter dem Vorsitz von Arthur Knopp vom GDM stießen zum Dachverband der Bund Deutscher Klavierbauer (BDK) sowie der Bundesinnungsverband für das Musikinstrumenten-Handwerk, so dass sich nun knapp 2000 Unternehmen in dieser Organisation finden. Ziel des Dachverbands sei es immer gewesen, die Individualität der einzelnen Gruppen nicht aufzugeben, sondern dort, wo nötig, zusammenzufassen, erläutert der DVMV in einer Presseerklärung.