IMIS meldet Umsatzanstieg in 2007

Die SOMM-Branchenstatistik IMIS (Internationale Musikinstrumente Industrie Statistik) weist ein rundum positives Ergebnis für 2007 aus. Die Lieferantenunternehmen der Musikinstrumenten-Branche konnten ein Umsatzplus von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielen.

Die in der Statistik dargestellten Volumina entsprechen einem Einzelhandelsumsatz von mehr als 620 Millionen Euro. Auf Basis der Lieferumsätze ermittelt, setzt die von der SOMM ins Leben gerufene IMIS die verschiedenen Instrumentenkategorien zueinander in Relation. So ermöglicht sie dem Handel und den Herstellern die Identifizierung von Trends und die bessere Einschätzung ihrer Marktposition.

 

Aktives Musizieren stark im Kommen

Für 2007 erzielten die in der IMIS erfassten Unternehmen – ein Querschnitt aus den wichtigsten Lieferanten des deutschen Musikhandels – ein Umsatzplus von 5,4 Prozent im Vergleich zu 2006. Bereits 2005 und 2006 zeichnete sich dieser Trend mit Umsatzsteigerungen von 8,2 beziehungsweise 3,5 Prozent gegenüber den Vorjahren ab. Besonders die Produktgruppen Gitarren aller Art, Verstärker und Mikrofone sind überdurchschnittlich, teilweise zweistellig, gestiegen. Auch Digitalpianos und Synthesizer lagen weit über dem Vorjahr. Bei Schlagzeugen dominieren elektronische Drums. Diese Ergebnisse sind beachtlich, da der Einzelhandel in 2007 laut Statistischem Bundesamt ein Minus verbucht hat.

„Wir erwarten ein weiteres gutes Jahr für die Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche in Deutschland. Bei unserer Jahresversammlung am 15. Februar 2008 äußerten sich unsere Mitgliedsfirmen positiv und ließen erneut Optimismus für 2008 erkennen“, sagt Garry Baumeister, Geschäftsführer SOMM e.V.. „Besonders  im höheren Preisniveau beobachten wir eine Rückbesinnung auf Markenprodukte.“

Die IMIS ist die einzige regelmäßige Datenerhebung der Musikinstrumente- und Musikequipmentbranche in Deutschland auf Basis der Lieferumsätze. Sie erfasst 16 Produktkategorien, wie zum Beispiel Tasteninstrumente, Mikrofone und Kopfhörer oder Recording Hardware, die, je nach Komplexität der Produktkategorie, in weitere Untergruppen geteilt sind. Damit werden auch kleinere Marktsegmente für die Teilnehmer erkennbar.