Kampagnenstart für „Mach deine Musik“

Ab November 2010 startet die Kampagne „Mach deine Musik“ der Society of Music Merchants bundesweit mit einem sehr emotionalen Spot für TV (VIVA, SUPER RTL) und Kino.

Ab November 2010 startet die Kampagne „Mach deine Musik“ der Society of Music Merchants bundesweit mit einem sehr emotionalen Spot für TV (VIVA, SUPER RTL) und Kino. Ziel der Aktion ist es, Menschen jeden Alters, aber insbesondere Kinder und Jugendliche zu motivieren, selbst Musik zu machen und ein Instrument zu erlernen.

 

Der Spot stellt das kreative Potenzial, das jeder Mensch in sich hat, in den Vordergrund und zeigt, dass gerade beim aktiven Musizieren jeder die große Chance hat sich am besten individuell auszudrücken.

 

Auf www.mach-deine-musik.de findet man den Spot zum Download sowie allgemeine Informationen rund um das Thema Musikmachen.

 

Durch verschiedene Studien, so die SOMM, sei längst bekannt und auch vielfach diskutiert worden: Aktives Musizieren unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen, fördert die Konzentrationsfähigkeit und soziale Kompetenz wie z. B. Teamfähigkeit.

 

Dass Musizieren auch noch Spaß macht und gerade das gemeinsame Spiel im Ensemble darüber hinaus Freunde bringt, steht außer Frage. Dennoch sieht die SOMM hier eindeutigen Handlungsbedarf. Im internationalen Vergleich hinke Deutschland bei den aktiv musizierenden Menschen weit hinterher. Ist in Deutschland nur in 26% aller Haushalte zumindest ein aktiv Musizierender zufinden, so sind es in Australien 35%, im Vereinigten Königreich 37% und in den USA gar 58%. Es fehle demnach in Deutschland eindeutig in der Breite, so der Verband.

 

"Die Ursache hierfür ist wohl im Musikunterricht an den allgemeinbildenden Schulen zu suchen, der in Deutschland häufig nur sehr rudimentär stattfindet und zudem in Gefahr ist, weiter reduziert zu werden", sagt SOMM-Geschäftsführer Dr. Ralf Jeromin. Aber damit wolle sich der Verband nicht abfinden. Im Gegenteil: „Aktives Musizieren gehört zur Bildung in unserer Gesellschaft und braucht daher jegliche Unterstützung“, sagt Jeromin.