Lacey Act ohne MI-Produkte

Kleine MI-Importe in die USA müssen nicht mehr speziell der verwendeten Holzarten deklariert werden. Hierzu wurde der bisherige Lacey Act geändert.

Für den Lacey Act zur Einfuhr von Hölzern in die USA hat es Änderungen gegeben. Nach den neuesten Regelungen ist es nicht mehr notwendig, kleine Auslandslieferungen von Musikinstrumenten, die aus Holz gefertigt worden sind, speziell als Import zu deklarieren.

 

Das Landwirtschaftsministerium der Vereinigten Staaten Amerikas (USDA) hat demnach seinen bisherigen Plan für die Umsetzung der Forderungen des Lacey Act geändert. Bis spätestens 2010 sollen Musikinstrumente von der Deklarationspflicht ausgenommen werden. In einer früheren Fassung des Plans hatte es geheißen, dass der Import von Musikinstrumenten speziell deklariert werden muss.

 

Es ist noch immer verboten Produkte zu kaufen, verkaufen oder zu besitzen, deren pflanzliches Material aufgrund US-amerikanischer oder ausländischer Gesetze artgeschützt ist. Davon eingeschlossen sind weiterhin auch Musikinstrumente. Mit dem neuen Umsetzungsplan hat die USDA die Einfuhrerklärungsvorgaben für bestimmte Holzproduktkategorien des Abschnitts 44 der Harmonized Tariff Schedules (Zollgebührenübersicht) beibehalten. Zusätzlich dazu gilt dies nur für so genannte "formale Konsumgüter-Importe". Geplant sei keinesfalls, dies für informelle, also meist personenbezogene Importe umzusetzen.

 

„Für die Musikprodukt-Industrie ist das eine positive Entwicklung“, sagte Mary Luehrsen, NAMM Director of Public Affairs and Government Relations. “Derartige und andere Bemühungen der Behörden, die sich noch herausentwickeln können, werden wir weiterhin aufmerksam beobachten.“