Musikmesse 2010 geht zu Ende

Die Musikmesse 2010 ist zu Ende. Großer Besucheransturm am heutigen Messesamstag. Gute Entwicklung der Aussteller- Und Besucherzahlen.

Die Musikmesse 2010 ist heute zu Ende gegangen. Am traditionellen Konsumentensamstag nutzen tausende von Musikern und Musikbegeisterten die Chance sich über die neuesten Trend, Instrumente und Geschehen in der MI-Industrie live zu informieren. Bereits vor Messebeginn um 9 Uhr bildeten sich Trauben von Menschen vor den Eingängen zur weltgrößten Musikmesse. Auch im Laufe des Tages nahm der Besucherstrom nicht ab. In den meisten Hallen waren Gänge und Stände voll besetzt.

 

Die meisten Aussteller sind mit dem Verlauf der Musikmesse 2010 zufrieden. "Unsere Händler und Endkunden haben den neu konzipierten Pianosalon", sagte Burkhard Stein vom Klavierhersteller Grotrian-Steinweg. "Die Entscheidung, als Verband aufzutreten, war perfekt. Man spürt unlängst einen Aufwärtstrend in der Branche."  Gabriela König von König und Meyer zeigt sich ebenso zufrieden, trotz Hallenverlegung. "Am neuen Stand in Halle 4.1. hatten wir regen Besuch, die Lautstärke in Halle 3.0 war an den Fachtagen auch etwas ruhiger." Als durchweg erfolgreich schätzt Michael Kunz von Kawai die Branchentreffs auf der Messe sein. "Alle unsere Händler waren vor Ort und haben gegrüßt, dass es mit die Lautstärke dieses Jahr deutlich besser war als zuvor."

 

Auch die Messeleitung zieht eine positive Bilanz.  2.340 Firmen aus 128 Ländern stellten dieses Jahr aus. Damit läge man nur knapp unter der Ausstelleranzahl von 2009, so die Messeverantwortlichen. Der leichten Rückgang um 48 Firmen sei aber in Anbetracht der schwierigen internationalen wirtschaftliche Situation eher als Erfolg zu bewerten, so Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.

Auch mit der Entwicklung der Besucherzahl ist die Messe zufrieden. Fast 110.000 Personen kamen dieses Jahr auf die Musikmesse nach Frankfurt. Das sind 2478 weniger als 2009.