Musikmesse 2010 ohne Hohner und Sonor

Hohner und Sonor werden 2010 nicht auf der Frankfurter Musikmesse ausstellen.

Auf der Frankfurter Musikmesse 2010 wird die Hohner Musikinstrumente GmbH keinen eigenen Stand haben. Das entschied der Musikinstrumentenhersteller diese Woche.

 

Anstatt "massive Ressourcen in eine einzige Veranstaltung zu stecken, die sowieso nicht alle Zielkundensegmente erreicht", werde Hohner seine Marktaktivitäten breiter streuen, heißt es. Damit wolle man dynamisch auf die Geschehnisse am Markt reagieren, um Musiker und Hohner-Liebhaber auf direktem Weg zu erreichen.

 


Bereits die Einführung der innovativen Crossover Mundharmonika hatte Hohner dieses Jahr gezielt auf die Spah Convention in den USA und auf das World Harmonica Festival in Trossingen abgestimmt. Zusätzlich stärke die Firma die Nachwuchsförderung für Musiker, indem in den Ausbau des Hohner Konservatoriums investiert wird, so das Unternehmen weiter.

 

Auch die Sonor GmbH wird 2010 nicht auf der Musikmesse ausstellen. Der Schlagzeug- und Percussion-Hersteller werde nächstes Jahr keine derart großen Ressourcen in eine einzige Messe investieren, auf welcher die Zielgruppen nur eingeschränkt erreicht werden könne, so das Unternehmen. Sonor plane stattdessen, seine Kunden über dynamische, direkte und interaktive Wege kontinuierlich anzusprechen.

 

Damit stelle sich Sonor den aktuellen Marktanforderungen und richte seine kundenorientierten Promotion- und Marketingaktivitäten neu aus, heißt es in der Pressemitteilung. Konkret plane der Hersteller die Vorstellungen von Produktneuheiten vorzuziehen und diese nicht, wie gewohnt, erst anlässlich der internationalen Messen zu präsentieren. Dadurch werde Sonor auch weiterhin den Weltmarkt rechtzeitig zum Saisongeschäft mit attraktiven neuen Produkten bedienen können.

 

Dem internationalen Fachpublikum präsentiert Sonor sein aktuelles Programm auf der NAMM Show 2010 in Anaheim.