Paiste präsentiert weltgrößtes Becken

Achtzehn Jahre nach der großen Zeremonie zur Eröffnung des Ärmelkanals waren die mit dem Guinness-Preis ausgezeichneten Becken von Paiste wieder in den Straßen Liverpools zu sehen.

Auf der Gedenkfeier zum 100-jährigen Untergang der Titanic präsentiert sich Paiste erneut mit seinem weltgrößten Becken. Immerhin achtzehn Jahre nach der großen Zeremonie zur Eröffnung des Ärmelkanals, gab es die mit dem Guinness-Preis ausgezeichneten Becken erstmals wieder in Liverpool zu sehen. Die Becken haben einen Durchmesser von 2,20 m und wiegen mehr als 115 kg. Sie wurden in 1.200 Arbeitsstunden aus derselben Legierung wie die Paiste-Gongs hergestellt (Nickel-Silber NS12) und anschließend in einer Höhe von sechs Metern an Telefonmasten befestigt.

Und so kam es zu ihrem Wiedererscheinen:
Um an den historischen Zusammenhang Liverpools mit der Titanic zu erinnern, hatte man die dortigen Straßen gesperrt. Denn ein überdimensional großer Taucher (wie er auch schon vor zwei Jahren in Berlin zu sehen war) suchte in diesem Fall nach seiner jungen Nichte, deren Vater (sein Bruder) mit der Titanic verschollen war. Zuvor soll dieser seiner kleinen Tochter noch einen Brief geschrieben haben, der Brief jedoch ging mit der Titanic unter. Der Bruder suchte 100 Jahre lang nach der Titanic, bis er schließlich nicht nur das untergegangene Schiff, sondern auch den Brief fand. Er kehrte mit dem Brief nach Liverpool zurück, um sich dort auf die Suche nach dem kleinen Mädchen zu machen. Um seine Ankunft 100 Jahre nach dem Untergang der Titanic anzukündigen, schlug er symbolisch die Paiste-Becken an.