Rekordergebnis Instrumentalwettbewerb

196 Bewerber aus 31 Ländern haben sich registriert. Ein neues Rekordergebnis im Fach Horn.

In der Musikstadt Markneukirchen findet im Mai der 47. Internationale Instrumentalwettbewerb Markneukirchen anreisen. Zum Ende der Anmeldefrist lagen insgesamt 196 Bewerbungen aus 31 Ländern vor, davon 103 im Fach Horn und 93 im Fach Tuba. Damit wurde ein neues Rekordergebnis für die Kategorie Horn erreicht. Erstmals entscheidet eine CD-Vorauswahl über die endgültige Zulassung zum Wettbewerb. Dieses Verfahren wird bereits bei vielen internationalen Musikwettbewerben angewendet und wurde nun auch in Markneukirchen auf Grund sehr hoher Bewerberzahlen in den Vorjahren eingeführt. Das Ergebnis wird Ende Februar veröffentlicht.

 

Vom 10. bis 19. Mai 2012 stellen sich die Teilnehmer der Bewertung durch namhafte Juroren wie Prof. Wolfgang Gaag, Prof. Herman Jeurissen, Prof. Vladimira Klánská, Prof. Christian Lampert, Prof. Ib Lanzky-Otto, Prof. Erich Penzel und Prof. Frøydis Ree Wekre im Fach Horn sowie Prof. Øystein Baadsvik, Prof. Jens Bjørn-Larsen, Markus Hötzel, Prof. Eiichi Inagawa, Prof. Klemens Pröpper, Prof. Josef Steinböck und Stefan Tischler im Fach Tuba. Als Präsident fungiert Prof. Peter Damm und die Schirmherrschaft hat auch 2012 dankenswerterweise Prof. Kurt Masur wieder übernommen.

 

Mit der Einführung des Faches Tuba beim Markneukirchener Wettbewerb im Jahr 1980 wurde ein Instrument auf das internationale Podium geholt, das solistisch oft nur ein Schattendasein führt. Umso bemerkenswerter sind die Leistungen der Teilnehmer und ein Erfolg in Markneukirchen wird ein Meilenstein in ihrer künstlerischen Laufbahn sein.