Shure kämpft gegen Produktpiraten

Erneuter Schlag gegen Produktpiraten: Bei Razzien in Shanghai beschlagnahmten die chinesischen Behörden eine große Menge von Fälschungen der Shure Ohrhörer E2 und E4.

Wie letzten Donnerstag bekannt wurde, führten Beamte des "Baoshan Office of the Shanghai Administration for Industry and Commerce (AIC)" zeitgleich mehrere Razzien in Großmärkten und Warenhäusern der Firmen Han Si Appliance Co., Ltd und Run Zheng Digital Ltd durch. Diese befinden sich im Zhabei District von Shanghai. Der Aktion vorausgegangen, waren umfangreiche, von Shure initiierte, Ermittlungen gegen Produktpiraten in China.

 

Dazu Anita Man, Managing Director von Shure Asia: „Kontinuierlich arbeiten die Produktpiraten daran, das Shure-Logo, andere Markenzeichen unserer Produkte und selbst komplette Serien zu kopieren. Sie bedienen sich damit unerlaubt an unserer Marke, da sie genau wissen, wie sehr Konsumenten an Markenprodukten interessiert sind.“

 

Im Rahmen der beiden Razzien wurden große Mengen von Fälschungen der Ohrhörer Shure E2c und E4c sichergestellt. Zudem fanden die Beamten auch Kopien anderer Kopfhörer von Audio Technica und JVC. Auf der Website des AIC wurde öffentlich über die Razzien berichtet. Über das Strafmaß das vom AIC verhängt wird, gibt es noch keine Auskunft.

 

“Die Marke Shure steht für Qualität und Performance”, sagt Shure-CEO Sandy LaMantia. „Fälschungen unserer Produkte können diese Qualitätsanspruch nicht erfüllen und beschädigen das Image unserer Marke. Aus diesem Grund sehen wir uns dazu veranlasst mit internationalen Ermittlungsbüros und anderen Markenherstellern zusammenzuarbeiten, um die Produktpiraterie zu bekämpfen, denn Fälschen ist eine kriminelle Handlung.“