Sieger des 48. Internationalen Instrumentalwettbewerbs

Am 9. und 10. Mai fanden die Finale des 48. Internationalen Instrumentalwettbewerbs Markneukirchen in den Fächern Viola und Violoncello statt.

Am Donnerstag und Freitag, den 9. und 10. Mai, fanden die Finale des 48. Internationalen Instrumentalwettbewerbs in der Musikhalle von Markneukirchen statt. Je drei Finalisten traten auf der Viola, beziehungsweise dem Violoncello gegeneinander an. Unterstützt wurden sie dabei von der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach unter der Leitung von Jiří Malát.

Im Fach Viola hatten sie sich in drei Aufnahmeprüfungen gegen insgesamt 47 Solisten aus 18 Ländern durchsetzen können. Die Teilnehmer konnten zwischen Hindemiths „Schwanendreher“ und dem Violakonzert op. posth. von Béla Bartók (1881-1945) wählen. Alle drei Finalisten entschieden sich für das Werk von Béla Bartók, mit den Sätzen Moderato, Adagio religioso und Allegro vivace.

Zur Bekanntgabe der Ergebnisse betonte die Jury, bestehend aus Prof. Thomas Selditz – Vorsitz (Deutschland), Prof. Jürgen Kussmaul (Deutschland), Prof. Thomas Riebl (Österreich), Prof. Jerzy Kosmala (USA), Prof. Felix Schwartz (Deutschland), Prof. Jean-Philippe Vasseur (Frankreich) und Prof. Zlatko Stahuljak (Kroatien), dass der Wettbewerb im Fach Viola auf außerordentlich hohem Niveau stattgefunden hat und jederzeit die höchsten internationalen Maßstäbe angesetzt wurden. Alle Kandidaten hatten ein sehr umfangreiches und ausgesprochen anspruchsvolles Programm vorzutragen, dass gleich in der ersten Auswahlprüfung mit der Solosonate von György Sandor Ligeti höchstes Können abverlangte. Mit diesem sehr hohen Anspruch erfolgte auch die Bewertung der Finalisten und so hat sich die internationale Jury entschlossen keinen 1. Preis zu vergeben. Den zweiten Platz belegte daher Hiyoli Togawa aus Japan; den dritten Platz tielen sich Kyoung Min Park aus Südkorea und Manuel Vioque-Judde aus Frankreich.

Am Freitag maßen sich schließlich drei Solisten im Fach Violoncello von urspünglich 76 Teilnehmern aus 26 Ländern. Ihre Aufgabe waren die drei Sätze (Allegro, Adagio ma non troppo, Finale. Allegro moderato) des berühmten Konzertes für Violoncello und Orchester h-moll op. 104 von Antonín Dvořák.

Sie standen am Ende eines außerordentlich anspruchsvollen und hochklassigen Wettbewerbes. Einigkeit herrschte unter den Juroren, Prof. Josef Schwab (Deutschland – Vorsitz), Prof. Claudio Bohórquez (Deutschland/Peru/Uruguay), Prof. Danjulo Ishizaka (Japan), Prof. Zdzisław Łapiński (Polen), Prof. Jelena Očić (Kroatien), Prof. Csaba Onczay (Ungarn), Prof. Jeffrey Solow (USA) und Prof. Torleif Thedéen (Schweden) unter der Präsidentschaft von Prof. Julius Berger, dass der Wettbewerb auf höchstem internationalen Niveau stattfand und mit eben diesen Maßstäben auch die Preisvergabe erfolgte. Sieger des Wettbewerbs im Fach Violoncello wurde Bruno Delepelaire aus Frankreich. Den dritten Platz teilen sich Sol Daniel Kim aus Österreich und Edward King aus Neuseeland.

Foto unten, v.l.: Bruno Delepelaire, Sol Daniel Kim, Edward King

Quelle/Bild: Stadtverwaltung Markneukirchen