SOMM: Musikinstrumentenmarkt legt 2014 zu

Zum Start der Musikmesse und Prolight + Sound in Frankfurt legte der Branchenverband SOMM – Society Of Music Merchants die Jahreszahlen vor. Demnach verzeichnete die deutsche Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche für das vergangene Jahr einen Gesamtumsatz von knapp 958 Millionen Euro zu Endverbraucherpreisen. Die Branchenstatistik IMIS1 ermittelt für das Marktvolumen der MI-Branche eine Steigerung von 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2013: 895 Millionen Euro).
Ausschlaggebend für den Zuwachs von insgesamt 63 Millionen Euro war ein Plus in fast allen Warengruppen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die größte Umsatzveränderung verzeichnete der Bereich der Computer Software (+112,3%), jedoch auf einem relativ geringen Umsatzniveau. Deutlich zulegen konnten auch die Warengruppen DJ- (+58,6%) und Licht-Equipment (+50,2%). Mikrofone und Kopfhörer, Kabel, Beschallung und andere elektronische Produkte verzeichnen ebenfalls ein zweistelliges Wachstum. Im einstelligen Bereich legten Schlagzeug und Percussion, Blasinstrumente und Tasteninstrumente sowie sonstiges Zubehör zu. Lediglich die Gruppe der Saiteninstrumente verbuchte ein leichtes Umsatzminus von 4,2 Prozent.
Rückgrat der Branche und Umsatzgarant bleiben dennoch weiterhin die Warengruppen der klassischen Musikinstrumente wie Saiten- und Tasteninstrumente. Die Segmente Mikrofone und Kopfhörer sowie Beschallung konnten jedoch im vergangenen Jahr deutlich mehr Umsatz generieren und sichern sich die größten Anteile am Gesamtmarktvolumen der MI-Branche. Detaillierte Marktdaten gibt der Branchenverband Mitte des Jahres mit der Veröffentlichung des Jahrbuchs bekannt.

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