Steinway-Bilanz für 2008

Steinway Musical Instruments verzeichnet Umsatzrückgang im vierten Quartal und im Gesamtjahresergebnis 2008.

Anfang dieser Woche hat Steinway Musical Instruments, Inc. die Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahresergebnis per 31. Dezember 2008 veröffentlicht. Dem Unternehmen zufolge sind die Umsätze etwas besser als erwartet. Auch das Gesamtgeschäft sei grundsätzlich profitabel geblieben, so Steinway. „Wir haben einen klaren Plan, den wirtschaftlichen Umständen zu begegnen und unsere langfristige Wettbewerbsposition zu stärken“, sagte CEO Dana Messina. Zum Ende des vierten Quartals ist der Umsatz mit 94 Mio. US-Dollar um 22 Prozent zurückgegangen. Der Umsatz beim Gesamtergebnis beläuft sich auf 387 Mio. US-Dollar und ist somit um fünf Prozent zurückgegangen.

 

„Wir erwarten für 2009 einen schwachen Start, da unsere Händler ihre Lagervorräte niedrig halten, zum einen wegen der gesunkenen Kauffreudigkeit, zum anderen wegen der Reduzierung einer Absatzfinanzierung durch Banken“, so Messina. „Viele MI-Einzelhändler sind von der Wirtschaftskrise negativ betroffen. Wir glauben, dass dieser Industriezweig sich 2009 und 2010 konsolidieren wird. Vielversprechend sind unsere Verkäufe an Institutionen, die gut gehalten werden konnten, so dass wir davon ausgehen, dass diese die negativen Einflüsse ausgleichen werden, die durch die schwache Nachfrage von Konsumenten entstehen.“

 

Laut Steinway ist aufgrund der Wirtschaftskrise dieses Jahr mit niedrigeren Stückzahlen in allen Sparten zu rechnen. Um Betriebskosten und variable Aufwendungen zu senken, hat der Musikinstrumentenhersteller seit dem 1. Juni 2008 unter anderem seine Belegschaft um 13 Prozent reduziert. Darüber hinaus wurden an vielen Standorten wie etwa in Hamburg die Produktionstage gesenkt. Außerdem hat das Unternehmen Gehaltserhöhungen für die Angestellten wie auch eine Reihe seiner ergänzenden Leistungsprogramme ausgesetzt bzw. eingestellt oder reduziert.