Steinway-Manager wollen Firma zerschlagen

Steinway Manager machen ein Management-Buy-Out-Angebot für die Band-Instrument- und Online-Music-Divisions. Steinway-Vorstandschef Kyle Kirkland tritt zurück.

Steinway-Chef Kyle Kirkland, Finanzvorstand Dana Messina, Conn-Selmer-Chef John Stoner und weitere Manager wollen Teile der Steinway Musical Instruments selbst übernehmen. Sie machten ein Angebot für ein Management-Buy-Out für die Geschäftsbereiche Orchesterinstrumente und den Online-Musikladen ArkivMusic, wie Steinway am Mittwoch mitteilte. In Zusammenhang mit diesem Kaufangebot hat sich Kirkland bereiterklärt, seinen Posten als Vorstandsvorsitzender aufzugeben. Er hatte diese Position seit 1995 inne.

 

Ein vom Vorstand einberufener Sonderausschuss wird nun das Kaufangebot sorgfältig prüfen und auch nach strategischen Alternativen suchen. Gleichzeitig hat das Vorstandsgremium Michael Sweeney, eins der unabhängigen Vorstandsmitglieder, zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt. Sweeney ist derzeit Vorstandschef der Star Tribune Media Holdings und war zuvor Geschäftsführer der Starbucks Coffee Company (UK) Ltd.

 

Kyle Kirkland soll Steinway zufolge eine Abfindungszahlung von 1,1 Millionen US-Dollar erhalten. Inhalte und Details zum Kaufangebot der Band-Instrument und Online-Music-Divisions wurden nicht veröffentlicht. Aktuell gebe es weder eine Zusicherung, dass die potenziellen Kaufinteressenten oder die Firma Steinway zu einer endgültigen Einigung kommen, noch ob es überhaupt zu einem Abschluss kommen werde.

 

Bild unten: Michael T. Sweeney