Steinway steigert Umsatz

Steinway konnte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent, auf 78 Millionen USD, steigern.

Steinway Musical Instruments, Inc. (NYSE: LVB) gab vor kurzem die Ergebnisse für das 1. Quartal 2012 per 31. März 2012 bekannt. Der gesamte Ergebnisbericht ist auf der Website des Unternehmens www.steinwaymusical.com/news.php zu finden.

 

Dem Quartalsbericht zufolge ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent auf 78 Millionen USD gestiegen. Der Bruttogewinn verringerte sich dennoch um 29,7 Prozent, das Zinsergebnis aus dem operativen Geschäft entspricht 2,2 Millionen USD und ergibt dabei ein bereinigtes EBITDA von 4,1 Millionen USD. Die Aktienrendite umfasst 0,05 USD. Für die Handelsbilanz gibt das Unternehmen ein Kapitalvermögen von 43,7 Millionen USD an. Der Inventarwert hat sich dafür im Vergleich zu März 2011 um zehn Prozent auf 14,8 Millionen USD verringert.

„Wir sind mit dem Gesamtergebnis für das erste Quartal sehr zufrieden,“ sagt Michael Sweeney, Geschäftsführer bei Steinway. „Unser Umsatz ist um sieben Prozent und der Nettogewinn um 17 Prozent gestiegen. Die Ergebnisse aus dem Pianogeschäft waren im Vergleich zum Vorjahr befriedigend. Die Klavierverkaufszahlen unterscheiden sich nun mal regional. Die Verkäufe in Europa waren stark, während die Verkäufe in Nord-, Mittel- und Südamerika auf dem Vorjahresniveau geblieben sind. Eine Umsatzsteigerung gab es in China, allerdings hat die geringe Nachfrage aus Japan zu einem gesamten Ertragsrückgang im Asia-Pacific-Markt geführt.“

Sweeney weiter: „Die Band Division hat unsere Erwartungen für das erste Quartal übertroffen, immerhin lieferte sie ein erhebliches Einkommenswachstum wie auch ein verbessertes Bruttoergebnis im fortlaufenden Geschäft. Seit die Produktion in Eastlake, Ohio, wieder auf normalem Niveau läuft, hat sich die Handelspanne zudem über die vier Quartale von 2011 um 380 Basispunkte verbessert.“

Die Betriebskosten sind, im Vergleich zum Vorjahr, im ersten Quartal 2012 auf 2,3 Millionen USD gestiegen. Dies beinhaltet 0,7 Millionen USD an Anwalts- und Beraterkosten, die mit dem Vorhaben zusammenhängen, das Unternehmen strategisch neu auszurichten. Zusätzliche 0,6 Millionen USD kamen durch die Verkaufs- und Marketingkosten der neuen, firmeneigenen Klavierverkaufsgeschäfte zustande.