Studie: Mobile Internetnutzung birgt Potenzial für stationären Handel

Nach einer Studie des eWeb Research Center der Hochschule Niederrhein, kaufDA (www.kaufda.de) und dem Handelsverband Deutschland HDE sucht die Mehrheit der Verbraucher gezielt Informationen im Netz, um anschließend beim stationären Händler zu kaufen. Vor allem standortbezogene Dienste (Location-based Services, LBS) hätten das Potenzial, das Einkaufsverhalten von Konsumenten zu beeinflussen und lokale Händler zu stärken.

Die Nutzung von Smartphones und/oder Tablet-PCs als Informationsmedium vor dem Kauf in einem Geschäft ist im Vergleich zur Vorjahresstudie um 150 Prozent gestiegen. Von LBS-Angeboten erwarten die Nutzer laut Studie zu 82 Prozent Informationen über Ladenöffnungszeiten und zu 78 Prozent eine Verfügbarkeitsabfrage. An dritter Stelle folgt der Lieferservice mit 67 Prozent. Für stationäre Händler liefere die Studie so wichtige Hinweise, wie die Händler der Erwartungshaltung ihrer Kunden begegnen und ihre Dienste noch effektiver gestalten können.
„Das mobile Internet wird im Handel der Zukunft eine herausragende Rolle spielen", sagt Stephan Tromp, stellvertretender Hauptgeschäftsführer vom Handelsverband Deutschland. "Eine enorm wachsende Zahl an Kunden erwartet, auf dem Smartphone Informationen über ihre stationären Händler abrufen und den Besuch von Geschäften damit vorbereiten zu können. Insofern sind Location-based Services eine große Chance für stationäre Händler, den sich ändernden Kundenerwartungen Rechnung zu tragen und den digitalen Trend für ihr Geschäft nutzen zu können."

www.kaufda.de
www.einzelhandel.de
www.hs-niederrhein.de