Studie: Niedriger Professionalisierungsgrad im E-Pricing

Eine Studie des Marketing & Strategieberatungsunternehmens Conomic Marketing & Strategy Consultants GmbH zeigt, dass der Professionalisierungsgrad im Pricing bei Onlinehändlern teilweise noch sehr gering ist. 90 Prozent der Preisverantwortlichen der befragten E-Commerce-Unternehmen messe dem Pricing eine hohe Bedeutung zu. Vor allem strategische Themen der Preissetzung werden von den E-Commerce-Anbietern als große Herausforderung gesehen. Die befragten Onlinehändler erachten es dabei vor dem Hintergrund der im Internet bestehenden Preistransparenz als besonders schwierig, sich aus dem Preiswettbewerb mit der Konkurrenz zu lösen. Allerdings sei im Hinblick auf den Professionalisierungsgrad im Pricing besorniserregend, so die Studienautoren, dass die befragten Onlinehändler die Gewinnwirkung von Preisaktionen nur bedingt verfolgen. Die negativen Deckungsbeitragseffekte einer Preissenkung müssten selbstverständlich durch höhere Abverkaufsmengen kompensiert werden. Die Tatsache, dass nur 16 Prozent der befragten Unternehmen Absatzmengenänderungen nach Preisänderungen standardmäßig beobachten und 42 Prozent der Onlinehändler die Abverkaufszahlen nach Aktionen gar nicht betrachten, sei deshalb besonders gefährlich. Es bestehe so keinerlei Kontrolle, ob die durchgeführten Aktionen einfach Gewinne vernichten.
Für die Studie wurden 51 Preisverantwortliche von E-Commerce-Unternehmen verschiedener Branchen in Deutschland befragt.

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