Thomann bietet Planungs-Tool für Drahtlos-Mikrofonanlagen

Gemeinsam mit 30 EU-Behörden hat Thomann ein Tool auf seiner Website geschaffen, das zu jeder UHF-Anlage anzeigt, welche Frequenzen unterstützt und im jeweiligen Land aktuell und in Zukunft erlaubt sind.

Seit einiger Zeit herrscht unter Musikern Verwirrung, was die Zukunftssicherheit von UHF-Drahtlosanlagen angeht. Im Rahmen der so genannten „Digitalen Dividende“ wurden nämlich zahlreiche Frequenzbänder von den Ländern neu vergeben, z.B. für den LTE-Mobilfunk. So können bereits heute in einigen Regionen Störungen bei der Verwendung von Drahtlosanlagen auftreten und spätestens ab 2016 sind einige Frequenzen gar nicht mehr frei verwendbar. Erschwerend hinzu kommt, dass jedes EU-Land die digitale Dividende unterschiedlich umsetzt und nur wenige Frequenzbänder europaweit einheitlich nutzbar sind.

 

Um Licht ins Dunkel zu bringen, hat das Musikhaus Thomann in Zusammenarbeit mit Mikrofonherstellern und über 30 Behörden aus den entsprechenden EU-Ländern ein Tool auf seiner Website (www.thomann.de) geschaffen, das dem Musiker zu jeder UHF-Anlage anzeigt, welche Frequenzen unterstützt und in seinem Land aktuell und in Zukunft erlaubt sind.

 

Musiker, die öfter auf Tour sind, können sich die Daten auch auf einer Europakarte für jedes EU-Land anzeigen lassen. Sollte eine Anlage ungeeignet bzw. nicht erlaubt sein, schlägt das Wireless-Tool automatisch ein vergleichbares lizenzfreies Alternativprodukt vor.

 

Das Thomann Wireless-Tool ist auf den Produktseiten von UHF Wireless-Systemen eingebettet und erscheint automatisch, sobald eine UHF-Anlage aufgerufen wird.

 

Quelle/Bild: Thomann