Umsatz der Hohner-Gruppe stabil

In Trossingen fand am Dienstag die 96. Hauptversammlung der Matth. Hohner AG statt. Hierbei bestätigte der Vorstand der Hohner-Gruppe dem Unternehmen „eine stabile Geschäftsentwicklung“.

Die Hohner-Gruppe setzt ihre stabile Entwicklung laut Eigenangaben fort und blickt erneut auf ein zufrieden stellendes Geschäftsjahr zurück. So gelang es dem Unternehmen in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld, ein positives Ergebnis zu erzielen. Der konsolidierte Umsatz der Hohner-Gruppe mit € 61,0 Millionen konnte nahezu auf dem Vorjahresniveau (€ 62,7 Millionen) gehalten werden, heißt es bei Hohner. Dagegen hätte die weltweite Wirtschaftskrise im gesamten Musikinstrumentenmarkt einen signifikanten Rückgang der Nachfrage bewirkt.

 

Für die Hohner-Gruppe war die Marktlage in den USA in allen Segmenten, sowie international im Marktsegment Schlagzeug besonders schwierig. Dank des konsequenten Kostenmanagements wurde hier rasch gegengesteuert. Dadurch konnte im Ergebnis ein konsolidierter Gruppenjahresüberschuss von 2,4 Mio. (Vorjahr 1,6 Mio.) erzielt werden.

 

Für das laufende Geschäftsjahr hat sich das Unternehmen auf eine weiterhin schwierige Marktsituation eingestellt und vorbereitet. Der Vorstand setzt auf eine Intensivierung der Kundenausrichtung mit optimierten Ressourcen. Maßnahmenpläne zur Kostenreduktion sind vorbereitet und werden je nach Notwendigkeit umgesetzt.

 

Die Hohner-Gruppe beschäftigt zum Geschäftsjahresende (31.03.2009) 349 Mitarbeiter in den Produktions- und Entwicklungsstätten Hohner Musikinstrumente GmbH & Co.KG in Trossingen und SONOR GmbH & Co.KG in Bad Berleburg, sowie den Vertriebsniederlassungen in der Schweiz, Frankreich und den USA.