B.C. before Cremona. A path through history to the violin

In seinem neuen Buch "B.C. before Cremona. A path through history to the violin" geht John Huber der Entstehung der modernen Geige nach.

Bevor die Amati Familie Mitte des 16. Jahrhunderts in Cremona begann Geigen zu bauen, durchlief die Geige eine Entwicklung in der ganzen östlichen und westlichen Welt. In Europa wusste man lange nicht, dass man einen Bogen nutzen kann, um eine Saite vibrieren zu lassen. Wer auf die Idee kam, ist nicht bekannt, aber einiges deutet darauf hin, dass Nomaden aus den Steppen in Nord Asien diese Spielwiese erfanden.

Sie waren die ersten, die mit Kolophonium überzogene Pferdehaare nutzten, welche durch einen gebogenen Stock gespannt waren. Damit vibrierten die Saiten so, dass die entstehende Klangqualität sich der Dynamik der menschlichen Stimme annäherte. Davor waren die einzigen bekannten Saiteninstrumente Harfen und Lauten. Mit Hilfe der Seidenstraße verbreiteten sich die "Spießgeige" genannten Instrumente schnell in der islamischen Kultur in Südost Asien und später in Osteuropa, Nordafrika und den muslimischen Teilen der iberischen Halbinsel.

Europäer lernten das Musizieren mit dem Bogen erst viel später kennen, als ihre Fortschritte im Seehandel Alternativen zur Seidenstraße mit sich brachten. So kamen sie durch Handel und Konflikte in Kontakt mit afrikanischem und iberischem Islam.

Geigenliebhaber haben nun die Gelegenheit, die detailreiche Geschichte und Entwicklung der modernen Geige in Hubers einzigartigem Buch zu entdecken, wo sie zusätzlich mit vielen Abbildungen veranschaulicht wird.

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