Britische Wettbewerbshüter schließen eine Untersuchung

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA hat eine Untersuchung in der MI-Branche eingestellt. Vier weitere Untersuchungen laufen derzeit noch.

Die Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde des Vereinigten Königreichs CMA (Competition & Markets Authority) hat die Untersuchung im MI-Bereich mit der Kennnummer 50698 für beendet erklärt. Die Untersuchung bezüglich des Verdachts auf wettbewerbswidrige Vereinbarungen war am 30. April 2019 eröffnet worden. Am 6. August 2019 schloss die CMA die Untersuchung aus Gründen der Verwaltungspriorität unter Berücksichtigung der Prioritätsprinzipien der CMA und der zu diesem Zeitpunkt verfügbaren Informationen ab. Diese Entscheidung betrifft nicht die vier weiteren, getrennt laufenden Fälle der CMA im MI-Sektor.

Die anderen laufenden Untersuchungen wurde alle im April 2018 eröffnet. In den Fällen mit den Nummern 50565-3 und 50565-4 wollen die britischen Wettbewerbshüter noch im Sommer entscheiden, ob Beschwerdepunkte veröffentlicht werden. Im Verfahren 50565-5 soll diese Entscheidung im Winter fallen.

Casio Electronics Co. Ltd muss 3,7 Mio. Pfund Strafe zahlen
In der Untersuchung 50565-2 hat die Casio Electronics Co. Limited zugegeben zwischen 2013 und 2018 das Wettbewerbsrecht verletzt zu haben, indem das Unternehmen eine Richtlinie implementiert hat, die darauf abzielt, die Freiheit des Einzelhändlers zu beschränken, Preise online festzulegen, und die den Verkauf digitaler Klaviere und Keyboards zu einem Mindestpreis oder darüber verlangt. Als Folge hat die CMA der Casio Electronics Co. Limited eine Strafe über 3,7 Millionen Pfund auferlegt.