Guitar-Center-Studie: Musikstunden helfen Kindern beim Zeitmanagement

Die amerikanische MI-Handelskette Guitar Center hat in einer Studie herausgefunden, dass Kinder, die für mindestens ein Jahr Musikstunden genommen haben, besser in der Lage sind, ihre Zeit zu priorisieren und zu verwalten.

Zusätzlicher Musikunterricht hat laut einer neuen Studie, die vom Guitar Center in Auftrag gegeben wurde, einen tiefgreifenden Einfluss auf Kinder im Alter von 7 bis 17 Jahren. Insbesondere ergab die Studie, dass Schüler, die an zusätzlichen Musikstunden teilnehmen, sich eine Vielzahl positiver Effekte und gesunder Gewohnheiten aneignen, einschließlich einer selbst auferlegten Beschränkung der Zeit vor dem Bildschirm, verbesserte Fähigkeiten zur Problemlösung, Zeitmanagement und Priorisierung, erhöhtes Selbstbewusstsein, soziale Fähigkeiten und vieles mehr.

"Eine wachsende Anzahl von Eltern, Forschern und Technologie-Befürwortern räumt ein, dass die Beschränkung der Bildschirmzeit zugunsten anderer Aktivitäten wie Musik die gesunde Entwicklung von Kindern unterstützt", erklärte Donny Gruendler, Vice President of Education von Guitar Center. „In dieser Studie stellten wir fest, dass Schüler außerhalb des schulischen Musikunterrichts mit größerer Wahrscheinlichkeit ihre eigene Bildschirmzeit ausbalancieren, als dies einfach zu tun, weil sie von einem Elternteil oder einer Pflegeperson dazu gezwungen werden. Das heißt, regelmäßig stattfindender Musikunterricht kann dazu beitragen, gesunde Freizeitgewohnheiten und Zeitmanagementfähigkeiten zu entwickeln, auf die die Schüler ansonsten zugunsten anderer Freizeitbeschäftigungen verzichten könnten. Insgesamt ist das Ergebnis solcher Gewohnheiten eine Reihe weiterer nützlicher Fähigkeiten für das Leben und stärkt das, was wir seit einiger Zeit kennen: Das Lernen und Spielen von Musik hat Vorteile, die weit über das Erlernen eines Musikinstruments hinausgehen, und der Dominoeffekt sorgt für ein glücklicheres und gesünderes Leben ausgewogenerer Kinder. “

Darüber hinaus ergab die Studie nach nur einem Jahr Privatmusikunterricht für Schüler im Alter von 7 bis 17 Jahren Folgendes:

  • Förderung von Geduld und Ausdauer beim Problemlösen: 85 Prozent der Eltern sind der Ansicht, dass ihr Kind besser in der Lage ist, bis zum Abschluss einer Aufgabe weiterzuarbeiten, selbst wenn sie der Meinung sind, dass die Aufgabe schwierig ist.
  • Lehrt Zeitmanagement: 68 Prozent der Eltern sind der Meinung, dass ihr Kind die Fähigkeit verbessert hat, Aufgaben rechtzeitig zu erledigen, sowie Werkzeug wie einen Termin-Planer oder einen Kalender zu verwenden, um den Überblick zu behalten, was es erreichen muss.
  • Stärkung des Selbstbewusstseins: 83 Prozent der Eltern sind der Ansicht, dass ihr Kind in der Lage ist, Feedback zu ihrer Arbeit anzunehmen, um Verbesserungen zu erzielen.
  • Selbstmotivation fördern: 60 Prozent der Eltern sind der Ansicht, dass ihr Kind die Fähigkeit verbessert hat, sich selbst zu überwachen und die Nutzung der Bildschirmzeit einzuschränken, weil sie wissen, dass dies für sie gut ist.
  • Vermitteln von Prioritäten: 71 Prozent der Eltern sind der Ansicht, dass ihr Kind die Fähigkeit besitzen, die Bildschirmzeit selbst zu überwachen, weil sie wissen, dass es ihnen mehr Zeit gibt, für sie wichtige Dinge zu tun.


Die im Juli 2019 in Auftrag gegebene Online-Studie befragte insgesamt 2.323 Eltern in den USA. Autoren der Studie „Examining Parents’ Perceptions of the Self-Regulatory Behaviors, Self-Determinative Screen-Time Use, and Engagement with Screen-Based Personal Learning Environments for Adolescents Participating in Private Music Study” sind Brian C. Wesolowski, Ph.D., von der University of Georgia Hugh Hodgson School of Music und Stefanie A. Wind, Ph.D., von der University of Alabama College of Education.