Kultuskonferenz gibt neuen Rahmenlehrplan für Orgelbau-Auszubildende heraus

Zum neuen Ausbildungsjahr 2019 treten die Regeln für den modernisierten Ausbildungsberuf Orgelbauer und Orgelbauerin mit neuer Ausbildungsordnung in Kraft.

Die Kultusministerkonferenz (KMK) erarbeitet im Rahmen der Modernisierung eines Berufes den neuen Rahmenlehrplan für den berufsbezogenen Unterricht in den Berufsschulen aller 16 Länder. Dieser ermögliche mit seinem breiten, lernfeldorientierten Ansatz eine qualifizierte Beschulung in der Nähe des Ausbildungsortes und stelle die spätere Mobilität der jungen Fachkräfte sicher.

Die Modernisierung des dreieinhalbjährigen Ausbildungsberufes Orgelbauer und Orgelbauerin (alte Bezeichnung Orgel- und Harmoniumbauer/Orgel- und Harmoniumbauerin) greift die technischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Entwicklungen im Orgelbau, insbesondere vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung im Bereich der Produktionsprozesse, auf. Die bisherige Berufsbezeichnung wurde geändert, da ein Neubau von Harmonien nicht mehr stattfindet, wenngleich deren Reparatur weiterhin in der Ausbildung berücksichtigt wird. Der Rahmenlehrplan wurde erstmals nach dem Lernfeldkonzept der Kultusministerkonferenz entwickelt und sieht für den Berufsschulunterricht die Differenzierung zwischen den Fachrichtungen Orgelbau und Pfeifenbau ab dem dritten Ausbildungsjahr mit Hilfe berufsspezifischer Aufgabenstellungen in den jeweiligen Lernsituationen vor.

Der neue Rahmenlehrpläne kann unter www.kmk.org im Bereich „Duale Berufsausbildung“ heruntergeladen werden.