Gute Quartalszahlen bei Steinway

Steinway Musical Instruments, Inc. hat die Ergebnisse für das erste Quartal 2011 veröffentlicht. Der Umsatz stieg um sechs Prozent auf 73 Millionen US-Dollar.

Steinway Musical Instruments, Inc. hat die Ergebnisse für das erste Quartal 2011 veröffentlicht. Insgesamt stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um sechs Prozent auf 73 Millionen US-Dollar. Der Bruttogewinn ging leicht zurück, von 31,1 auf 30,7 Prozent. Die Zinserträge aus dem operativen Geschäft liegen mit vier Millionen Dollar auf Vorjahresniveau. Mit sechs Millionen US-Dollar liegt der EBITDA um 26 Prozent unter dem Vergleichsquartal 2010. Dementsprechend verringerte sich der Ertrag pro Aktie auf sechs Cent (Q.1 2010: 17 Cent).

 

Steinway-Geschäftsführer Dana Messina kommentiert das Quartalsergebnis so: „Unser Piano-Geschäft hatte ein gutes erstes Quartal mit einer Umsatzsteigerung von elf Prozent. Einige Sparten konnten sogar um 70 Prozent zulegen. Wir sehen eine gute Erholung des Marktes. Unsere Maßnahmen zur Verbesserung der Kostenstruktur haben die Unternehmensergebnisse deutlich beeinflusst. Sowohl im US-Markt als auch im Auslandsgeschäft  verzeichnen wir ein konstantes Wachstum.“

 

Der Entwicklung im Bereich der Band-Instrumente beurteilt Messina positiv: „Hier hatten wir eine exzellente Auftragslage, die Umsätze blieben im ersten Quartal allerdings unter unseren Erwartungen. Viele Händler haben im ersten Quartal bereits ihre Bestellungen für das zweite Halbjahr abgegeben. Unserer Orderbücher waren im Vergleich zu Ende März 2010 um 14 Prozent voller, was sicher ein gutes Anzeichen für ein umsatzstarkes zweites und drittes Quartal ist.“

 

Das Immobiliengeschäft entwickle sich dem entgegen zaghaft und drücke das Quartalsergebnis, so der Steinway-Geschäftsführer. „Das Mietgeschäft zieht wieder an, es ist und bleibt aber ein schwieriges Marktumfeld. Dennoch ermöglicht uns die Verbesserung der Geschäfte, die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter wieder anzuheben.“ Diese hatte Steinway im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise gekürzt.