Internationale Ausrichtung bedeutend

Die Musikmesse interviewte Gerhard A. Meinl unter anderem zur Bedeutung der Musikmesse als internationalen Treffpunkt der Branche.

Der Bundesverband der deutschen Musikinstrumentenhersteller feiert in diesem Jahr sein fünfzigjähriges Bestehen. Die Musikmesse interviewte hierzu den Vorsitzenden Gerhard Meinl unter anderem zum Thema der Bedeutung der Musikmesse als internationalen Treffpunkt der Branche.

Bereits von Beginn an war der Bundesverband der Musikinstrumentenhersteller auf der Musikmesse vertreten, denn die deutschen Instrumentenbauer hatten damals einen Partner gesucht, der es ihnen ermöglicht, ihre Produkte zu präsentieren: die Frankfurter Frühjahrsmesse. Als aber dieser Bereich immer internationaler und größer wurde, wurde daraus die Musikmesse. „Für die Musikinstrumentenhersteller ist die internationale Ausrichtung der Frankfurter Messe von enormer Bedeutung“, sagt Gerhard Meinl und weist daraufhin, dass viele der deutschen Hersteller eine Exportquote von mehr als 50 Prozent haben. „Die Internationalisierung ist ein Prozess, der sich bis in die Gegenwart fortsetzt, was beispielsweise die ehemaligen Staaten der Sowjetunion angeht, die jetzt zunehmend in den Markt eintreten.“

Auch der Frankfurter Musikpreis, der jedes Jahr auf der Musikmesse verliehen wird, ist für ihn von Bedeutung. Immerhin fungiert der Bundesherstellerverband gemeinsam mit der Stadt Frankfurt als Stifter des Preises, Meinl selbst ist stellvertretender Stiftungsvorsitzender. „Für uns ist es ein Zeichen der Kooperation zwischen Musikwirtschaft und Musizierenden“, sagt er. „Durch den Musikpreis wirken wir aber natürlich auch in die Gesellschaft. Deshalb ist es großartig, dass wir im Römer zu Gast sind und dort auf die Messe hinweisen können. Natürlich ist damit auch Medienwirksamkeit verbunden: Ich kann mich noch gut erinnern, als Udo Lindenberg Frau Roth anlässlich der Verleihung zum Tanze forderte. Die sensationelle Stimmung werde ich nie vergessen. Solche Ereignisse sind großartige Erinnerungen.“

 

Das komplette Interview gibt es hier.

Quelle/Bild: Musikmesse