Köhlers Warwick-Besuch in der Kritik

Bundespräsident Horst Köhler besuchte die Firma Warwick und wird dafür von der IG Metall kritisiert.

Strahlende Gesichter bei Warwick am gestrigen Mittwoch. Bundespräsident Horst Köhler besuchte mit seiner Frau Eva den Instrumentenbauer im vogtländischen Markneukirchen. Geschäftsführer Hans-Peter Wilfer: "Alle Warwick-Mitarbeiter sind stolz, dass Bundespräsident Horst Köhler und seine Frau Eva heute bei uns zu Gast waren und hoffen, dass Herrn Köhler und seiner Ehefrau dieser für uns einmalige und denkwürdige Tag in ebenso guter Erinnerung bleiben wird."

 

Gleichzeitig wird der Besuch des Bundespräsidenten bei Warwick von der IG Metall heftig kritisiert. Gegenüber Stern.de äußerte sich der Erste Bevollmächtigte der IG Metall in Zwickau, Stefan Kademann: "Die schlechten Bedingungen für Arbeitnehmer bei dem Gitarrenbauer Warwick sind bekannt. Aus unserer Sicht grenzt das an Sklavenarbeit." Nach Stern.de-Angaben gewährt das Unternehmen zu wenig Urlaubstage.

 

Während seines Warwick-Besuchs in Markneukirchen soll sich Köhler “beeindruckt von der Modernität und den hochwertigen Produktionsanlagen gezeigt“ haben, so das Gitarrenbau-Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung.

 

 


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