Markneukirchen lässt Riesengeige bauen

Zum 650-jährigen Stadtjubiläum von Markneukirchen soll eine originalgetreu nachgebaute, aber mit 4,16 m Gesamthöhe überdimensional große Geige hergestellt werden.

Zum 650-jährigen Stadtjubiläum von Markneukirchen soll eine originalgetreu nachgebaute, aber mit 4,16 m Gesamthöhe überdimensional große Geige hergestellt werden. Sie entsteht im Maßstab 7:1 zu einer herkömmlichen 4/4-Geige und wird damit mehr als doppelt so groß sein wie ein Kontrabass.

 

Die Markneukirchener und Erlbacher Hersteller lassen es nicht auf einer rekordverdächtigen Größe des Instrumentes beruhen, sondern haben sich als Meister ihres Faches vorgenommen nur Originalmaterialien wie Fichte, Ahorn und Ebenholz zu verwenden und dabei ein spielfähiges Instrument zu schaffen.

 

Die Idee zu dieser „Riesen-Geige“ entstand im Jahr 2009 durch Geigenbaumeister Ekkard Seidl, der schnell weitere Mitstreiter gewinnen konnte. Seit Januar 2010 sind nun die Arbeiten in vollem Gange. Es entstanden bereits Decke und Boden des künftigen Giganten. Wenn alle Arbeiten abgeschlossen sind, soll die Geige im Rahmen des Umzugs zur 650-Jahr-Feier Markneukirchens am 6. Juni erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.