Music-Store-Instrumente in Seenot

Ein Containerschiff mit 700 Instrumenten an Bord, die für den Kölner Music Store bestimmt sind, ist im Indischen Ozean in zwei Hälften zerbrochen.

Der Kölner Music Store blickt aktuell mit Sorge in Richtung des Indischen Ozeans. In der Nähe des Jemen befindet sich ein japanisches Containerschiff in großer Seenot. An Bord befinden sich auch 700 Instrumente, die von Singapur aus per Seeweg nach Köln-Kalk gebracht werden sollten.

Durch Unwetter und Wellen brach das Schiff am 17. Juni in zwei Hälften. Vermutlich sind dabei bereits einige Container ins Meer gefallen. Ob auch die Ware des Music Store über Bord gegangen ist, ist noch unsicher. Die genaue Lagerung der Container auf dem Schiff ist nicht bekannt.

Sollten die Instrumente nicht bis nach Köln kommen, schätzt der Music Store den Schaden auf rund 130.000 Euro. Doch das erfahren Inhaber Michael Sauer und seine Kollegen erst, wenn das Schiff geborgen wurde. Eine Rettungsfirma wurde bereits von der Reederei beauftragt, allerdings ist noch nicht klar, wann diese in Aktion treten kann. Die 26-köpfige Besatzung des Containerschiffs ist gerettet worden.