Musikverleger stärken GEMA den Rücken

Die im DMV organisierten Musikverlage unterstützen die GEMA in der Auseinandersetzung mit YouTube. Sie fordern, mit sachlichen Argumenten an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

In der Auseinandersetzung mit YouTube unterstützen die im Deutschen Musikverleger-Verband organisierten Musikverlage ausdrücklich die GEMA. Laut DMV fordern sie die Betreiber des Portals auf, mit sachlichen Argumenten an den Verhandlungstisch zurückzukehren.



„Eine korrekte Abrechnung ihrer kreativen Leistung ist ein dringendes Bedürfnis der Autoren und ihrer Verleger“, sagte Karl-Heinz Klempnow, Vizepräsident des DMV und stellvertretender Aufsichtsratvorsitzender der GEMA. „Hierfür bedarf es aber einer Vereinbarung zwischen YouTube und GEMA, die der Verwertungsgesellschaft Zugang zu dem tatsächlichen  Nutzungsumfang ermöglicht. Die Musikverleger hoffen, dass auf Polemik zugunsten der Sache verzichtet und kurzfristig eine neue Vereinbarung am Verhandlungstisch erzielt wird“.

 

Der im November 2007 unterzeichnete Vertrag nach dem Start der YouTube-Plattform wurde bewusst nur für einen kurzen Zeitraum, nämlich bis zum 31. März 2009, geschlossen. Auf der Basis dieser Erfahrungen sollte eine Anschlussvereinbarung getroffen werden, die neben einer angemessenen Vergütung auch gewährleistet, dass der GEMA die Nutzungsdaten zur Verfügung gestellt werden, damit eine korrekte Abrechnung durch die Verwertungsgesellschaft an ihre Mitglieder erfolgen kann.