Samick und Seiler bündeln Kompetenzen

Derzeit entsteht am Hauptsitz der Seiler-Pianofortefabrik in Kitzingen das gemeinsame Logistikzentrum für die Marken Samick, Seiler, Ed. Seiler und Johannes Seiler.

Samick Pianos rückt näher an sein deutsches Tochterunternehmen Seiler Pianos. Derzeit entsteht am Hauptsitz der Seiler-Pianofortefabrik in Kitzingen das gemeinsame Logistikzentrum für die Marken Samick, Seiler, Ed. Seiler und Johannes Seiler.



„Der deutsche Klaviermarkt gehört zu den wichtigsten Märkten weltweit“, betont Generalmanager Sey-Young Chung von Samick Pianos Deutschland. „Wer hier besteht, besteht nur durch hohe Qualität.“ Als eines der international erfolgreichsten Klavierbauunternehmen will Samick, das seinen Firmensitz in Süd-Korea hat und in Indonesien produziert, mit seinen Einsteigermodellen auf dem deutschen Markt ein Zeichen setzen. „Da liegt es auf der Hand, dass wir unsere hier vorhandenen Kompetenzen bündeln“, so Chung.



Mit Lager, Personal, Infrastruktur am Standort Kitzingen nutzt Samick die gewachsene und verfügbare Struktur von Seiler. „Wir werden dort auch zusätzliche Arbeitsplätze schaffen und sichern, das ist ein klares Bekenntnis zum Standort Kitzingen“, versichert Chung. Zum 1. April 2012 wird dort ein neues Logistikzentrum entstehen, indem auch Klaviere und Flügel der Marke Samick für den deutschen Mark aufbereitet werden. Parallel dazu übernimmt Seiler-Vertriebsleiter Martin Wiedemann den Vertrieb für Samick Pianos Deutschland. „Herr Wiedemann hat seine Vertriebsstrategie bereits bei Seiler äußert erfolgreich umgesetzt und die deutsche Traditionsmarke wieder in das richtige Fahrwasser gebracht. Das wird ihm auch mit Samick Pianos gelingen“, erwartet Chung. „Unser Ziel ist es, in allen Preislagen das beste Instrument für den Endkunden anzubieten“, ergänzt Wiedemann. Dafür investieren die deutsch-asiatischen Klavierbauer in eine stetige Qualitätsverbesserung, zudem erhalten alle Samick- und Seiler-Fabrikate einen frischen Marken-Auftritt.

Bei Samick spricht man von einem „sinnvollen Synergieeffekt“, unterstreicht aber, dass die Instrumente von Samick und Seiler auch in Zukunft getrennt gefertigt werden. Samick produziert wie bisher in Indonesien während Seiler weiterhin für beste Qualität "Made in Germany" stehen soll. „Wir nutzen die gemeinsame Infrastruktur, trennen die Produktion aber ganz bewusst, damit erst gar kein Platz für Gerüchte entstehen kann“, unterstreicht Chung. Der Qualitätsanspruch und die Fertigung werde auch am Produktionsstandort in Asien immer hoch gehalten. Weil aber die Konditionen dort günstiger sind, könne Samick Flügel und Klaviere in Deutschland und Europa zu einem interessanten Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten, so der Generalmanager.

www.samick-pianos.de