Schimmel setzt auf „made in Braunschweig“

Schimmel Pianos startet nach dem Insolvenzverfahren mit einer Modelloffensive „sicher in die Zukunft“.

Das Insolvenzverfahren ist abgeschlossen und Schimmel kann sich zum 125-jährigen Firmenjubiläum ganz auf sein Kerngeschäft konzentrieren. Der Klavierhersteller startet laut Eigenangaben mit einer Modelloffensive „sicher in die Zukunft“. So hat der Klavierhersteller einen massereduzierten Steg und einen Mineral-Klavierturbelag entwickelt. Darüber hinaus hat Schimmel in den vergangenen Monaten seine Gehäusevarianten neu gestaltet.

 

Zudem verfolgt Schimmel derzeit eine Umsetzung seiner Qualitätsstrategie. Kernstück des Konzepts ist die konsequente Stärkung des Standortes Braunschweig durch das Investitions- und Qualitätssteigerungsprogramm „Beste Klavierfabrik der Welt“. Um dies zu unterstreichen, wird künftig auf jedem Klavier nicht nur „made in Germany“ stehen, sondern auch „made in Braunschweig / Germany“.

 

Dies sei ein Bekenntnis zur Region und ein Wertschätzung der moralischen Unterstützung durch die Stadt in Zeiten der Insolvenz“, sagte Lothar Kiesche, Vertriebsleiter bei Schimmel gegenüber "das musikinstrument". Die Stadt Braunschweig habe in den vergangenen Monaten stets betont, dass solch ein Traditionsunternehmen erhalten bleiben muss. Aus diesem Grund findet sich nun der Slogan „made in Braunschweig / Germany“ bei Schimmel-Flügeln auf der Schlossleiste beim Vorderdeckel.

 

 

 


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